Erstellt am 22. September 2016, 07:31

von Michael Schwab

Arztordination eröffnet. Karlstein beging Eröffnung mit einem Sicherheitstag, zu dem auch Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und Zivilschutzverband eingeladen waren.

Christoph Döller und Gattin Astrid in der neuen Ordination.  |  NOEN

Mit einem „Sicherheitstag“ wurde die neue Ordination von Christoph Döller am vergangenen Freitag eröffnet.

Alle Organisationen, welche der Bevölkerung Sicherheit geben, waren vertreten - die Freiwillige Feuerwehr Karlstein, die Polizei, das Rote Kreuz mit dem Notartzeinsatzfahrzeug (NEF) Raabs und der Zivilschutzverband.

„Wir leben in einer der sichersten Regionen Niederösterreichs, Österreichs und weltweit“, betonte Vizebürgermeister Manfred Damberger zu Beginn des Festaktes und ging auf die Entscheidung der Marktgemeinde Karlstein ein, eine neue Ordination einzurichten.

Das symbolische Band schnitten Gerhard Piffl, Christian Hrauda, Erwin Hofstätter, Matthias Kitzler, Stefan Hiess, Michael Hofstätter, Christoph Döller, Ernst Herynek, Astrid Döller, Eduard Köck, Manfred Damberger, Johann Pamperl, Hermine Hummel, Franz Friedreich, Reinhard Deimel und Ernst Weber durch.  |  NÖN, zvg

Die alte Arztordination hätte zur Herstellung der Barrierefreiheit umgebaut werden müssen. Die Alternative war der frei stehende Dachgeschossausbau der Raiffeisenbank, der sich für eine neue Ordination anbot. „Wir haben mittlerweile Patienten bis aus Groß Siegharts bei uns, dank unseres hervorragenden Arztes“, hob Bürgermeister Ernst Herynek hervor.

Döller arbeitete 15 Jahre lang als Internist im Landesklinikum Gmünd und fährt auch schon seit einigen Jahren am NEF Raabs als Notarzt mit. „Dabei habe ich die Leute und die Gegend schon kennen gelernt, und ich profitiere von meiner Erfahrung in der inneren Medizin und der Notfallmedizin auch bei der Tätigkeit als Hausarzt“, erklärte Döller.

Ebenfalls eröffnet wurde die Praxis der Lebens- und Sozialberaterin Martina Bauer, die im gleichen Gebäude untergebracht ist. Neu ist auch ein Defibrillator, der sich in der Raiffeisenbank befindet und durch Privatspenden finanziert wurde.

Kräuterpfarrer Benedikt nahm die Segnung der Räumlichkeiten vor. „Eine hundertprozentige Sicherheit wird es nie geben, wir dürfen aber dennoch auf das schauen, was möglich ist, um ein Überleben jener, die hier leben, ermöglichen zu können, wenn sie das Schicksal trifft“, gab Benedikt den Besuchern mit auf den Weg.

Anschließend konnten die Ordinationsräume besichtigt werden.