Erstellt am 16. April 2016, 06:24

von Michael Schwab

Pollmann baut aus. 1.220 m² große Produktionshalle wird dringend benötigt und soll bis Februar 2017 fertig sein. Vollauslastung 2019 erwartet.

Robert Pollmann, Herbert Auer (CEO Pollmann International), Erwin Negeli (CEO Pollmann Austria), Rainer Hobiger (Pollmann - Projektleiter Hallenbau), Peter Ulrich (Geschäftsführer Leyrer & Graf) und Markus Pollmann beim Spatenstich zur neuen Halle.  |  NOEN, Michael Schwab

Dreieinhalb Millionen Euro investiert Pollmann Austria für den Bau einer neuen, 1.220 m² großen Produktionshalle am Standort Karlstein. „Wir brauchen diese Fläche dringend. Der gewonnene Platz ist bereits zu einem guten Teil verplant“, erklärte Österreich-Geschäftsführer Erwin Negeli beim Spatenstich am 6. April. Bis Februar 2017 soll die Halle fertig und zu diesem Zeitpunkt schon grundausgelastet sein. „Wenn sich die Auftragslage weiterhin so entwickelt wie jetzt, werden wir bis 2019 die Vollauslastung erreichen“, zeigte sich Negeli optimistisch.

Elektromechanik als Kernkompetenz

In den immer komplexer werdenden Fahrzeugen wird laufend mehr Elektronik und Elektromechanik verbaut. „Es gibt derzeit zwei Trends - CO-Reduktion und autonomes Fahren. In Elektro- und Hybridfahrzeugen stecken viele Teile von Pollmann drin. Die Elektromechanik ist eine unserer Kernkompetenzen“, betonte Robert Pollmann. „Unsere Fertigungskompetenzen passen gut in diese Entwicklung hinein. Man braucht dafür Teile, die wir gut fertigen können“, fügte Negeli hinzu.

Dass in Karlstein ausgebaut wird, sei ein klares Bekenntnis der Eigentümer zum Standort. „Wir wollen uns im Bereich Türschlösser technologisch weiterentwickeln. Hier haben wir das nötige Know-How und die Fachkräfte“, erklärte Negeli. Bis zum kompletten Endausbau mit allen Anlagen in 2019, der weitere 1,5 bis zwei Millionen Euro kosten wird, werden zusätzlich 25 bis 30 Mitarbeiter benötigt.