Erstellt am 12. Oktober 2015, 10:30

von Bezirksfeuerwehrkommando

Katastrophenhilfsdienst übte Brandeinsatz für Ernstfall. Ein großflächiger Waldbrand beschäftigte seit Tagen die Feuerwehren rund um Niederneustift im Bezirk Zwettl. Zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung wurden Katastrophenhilfsdienst (KHD) Einheiten aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya angefordert. Dieses Szenario wurde am Samstag mit 4. KHD Zügen geübt.

 |  NOEN, BFK Waidhofen a. d. Thaya - Stefan Mayer
Um die Übung so realitätsnahe wie möglich zu gestalten, führte das Bezirksfeuerwehrkommando Zwettl die Ausarbeitung der Übung durch.

Wie bei einem Echteinsatz bekam der Bereitschaftskommandant des Bezirkes Waidhofen an der Thaya den Auftrag, vier Löschzüge aus dem gesamten Bezirk zusammen zu stellen. Samstagfrüh machten sich das KHD Bereitschaftskommando und die vier Zugskommandanten auf den Weg nach Zwettl um die Lage zu erkunden.

Ihre Aufgabe war es eine Schneise durch den Wald zu schlagen  und gleichzeitig die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Von einem Löschteich im Wald wurden zwei Schlauchleitungen mit einer Länge von je 1.000 Meter im unwegsamen Gelände zur Feuerfront gelegt.

132 Mitglieder der KHD-Einheiten beteiligt

Parallel dazu wurde von einem anderen KHD Zug mit dem Fällen der Bäume begonnen. Das Bereitschaftskommando hielt ständigen Kontakt zum Bezirksführungsstab Zwettl. Bis 10:00 Uhr konnten alle geforderten Aufträge durch die Feuerwehrkräfte aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya abgearbeitet werden.



Nach dem Abbau der Löschleitungen und Versorgung der Gerätschaften begaben sich die KHD Einheiten zum Feuerwehrhaus Schloss Rosenau. Während der Löschtätigkeiten im Einsatzgebiet haben hier weitere Feuerwehrleute die Versorgung für die Mannschaften vorbereitet. Nach der Übungsbesprechung und der Verpflegung traten die KHD Einheiten aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya die Heimreise an.

Die 20. KHD Bereitschaft war mit insgesamt 132 Mitgliedern an der Übung beteiligt. Als Zugskommandanten waren BM Martin Höher (1. Zug), HBI Christian Reegen (2. Zug), HBI Franz Tesnohlidek (3. Zug) und HBI Georg Diesner (4. Zug) eingesetzt.