Erstellt am 20. Januar 2016, 06:03

von Edith Hofmann

Vergnügliches Stück. Nachwuchs-Talente zeigten in "Sepp und die Millionärstochter" ihr Können mit viel Spaß am Schauspiel.

Das Ensemble TAM-Kindertheaterwerkstatt 2 mit Valentina Erla, Ella Weidl, Enya Wessely, Marlies Kases, Hannah Altschach, Caroline Hofmann, Raphael Hofbauer, Paul Kainz, Christoph Kainz, Merlind Waldmann, Kindertheaterwerkstatt-Leiterin Christine Eisner, Iris Höllrigl und Antonia Wild mit ihrem »Fan« Emma Odwody, die nach der Vorstellung nicht mehr von der Seite ihrer Cousine wich.  |  NOEN, Edith Hofmann

Gespickt mit schwungvollen Musik- und Tanzeinlagen präsentierten sich die Mitwirkenden der Kindertheaterwerkstatt2 vergangene Woche auf der TAM-Bühne.

Christine Eisner gelang es, in ihrem vergnüglichen Stück „Sepp und die Millionärstochter“ auch zahlreiche Kritikpunkte zu verstecken, wie etwa „gute“ Freundschaften oder den immer wiederkehrenden Generationenkonflikt.

Nachwuchstalent auf der Bühne

Mit Paul Kainz in der Rolle des „Sepp“ stand ein Nachwuchstalent auf der Bühne, das authentisch in seine Rolle schlüpfte. Marlies Kases meisterte ihre „Hosenrolle“ als Direktor Großkopf mit Bravour. Mit Ella Weidl als Millionärstochter und Valentina Erla als Millionärsgattin waren die weiteren Hauptrollen besetzt.

In wechselnden Rollen zeigte sich der Rest des jugendlichen Ensembles. Einmal als Polizist, ein anderes Mal als Detektiv oder als Teilnehmer an einer Modelwahl. Seine Mühe hatte auch der Erzähler Raphael Hofbauer mit den (im Drehbuch verankerten) „falschen Auftritten“ der einzelnen Akteure.

Hatte die Aufregung auch manchen kleinen Ausrutscher in der Textsicherheit zur Folge, so merkte man doch, mit wie viel Improvisationsgabe der TAM-Nachwuchs ausgestattet und kleine Hoppalas zu meistern imstande ist. Eines war offensichtlich: Der Spaß steht bei den Kindern und Christine Eisner an oberster Stelle.