Erstellt am 09. März 2016, 05:34

von Redaktion Gmünd

Geld der Bürger ging verloren. Hannes Ramharter über den Ausstieg aus dem Franken-Kredit.

Rund eine Million Euro hat die Stadtgemeinde Waidhofen und damit ihre Bürger das Abenteuer Franken-Kredit gekostet. Das ist nach dem nun beschlossenen Ausstieg klar. Sicherlich waren die Waidhofner nicht die Einzigen, die sich auf ein derartiges Abenteuer eingelassen haben, das hat auch größere Gemeinden wie St. Pölten oder Linz, um nur zwei Beispiele zu nennen, viel gekostet.

Die politische Verantwortung für dieses Desaster bleibt jedoch im Raum. Weder ist bis jetzt jemand zur Verantwortung gezogen worden, der die Gemeinden damals in eine falsche Richtung beraten hat, noch jemand, der das Abenteuer eingegangen ist.

Franken-Kredite haben auch Private in den letzten Jahren viel Geld gekostet, so günstig am Anfang auch alles gelaufen ist. Dennoch bleibt ein schaler Geschmack zurück: Während die Privaten dies aus der eigenen Börse bezahlen müssen, kommen die politisch Verantwortlichen ungeschoren davon. Die Verluste der Spekulation müssen von den Bürgern berappt werden - und das schreit eigentlich zum Himmel!