Erstellt am 02. März 2016, 05:39

von René Denk

Gerüchte sind „Nährboden“!. René Denk über die öffentliche Relevanz des Flüchtlingsthemas.

„Ich hab von wem gehört, der hat gehört, dass ein Asylant…“ - immer wieder werden Gerüchte in der Bezirksstadt laut, dass Asylwerber Straftraten begehen. Und diese Gerüchte führen zu Diskussionen, verbreiten Angst, sogar Hass, und das in der rund 6.000-Einwohner-Stadt Waidhofen.

Obwohl sich bisher nahezu jedes Gerücht als falsch herausgestellt hat, ist ein gewaltiges öffentliches Interesse vorhanden. Behörden wie Polizei oder Staatsanwaltschaft wären gut beraten, würden sie Gerüchte bestätigen oder dementieren.

Mit sachlicher Information Halbwahrheiten und Lügen entschieden entgegenzutreten, ist ein elementarer Dienst an der Gesellschaft, gerade bei so gewaltiger öffentlicher Relevanz. Wenn ein Verbrechen im Raum steht, sollte es Medien möglich sein, ein Gerücht zu bestätigen oder als unwahr zu verifizieren. Denn diese Gerüchte sind Nährboden dafür, einen Keil in die Gesellschaft zu treiben. Die Kluft zwischen „Freunden“ und „Feinden“ von Flüchtlingen wird dabei immer größer. Und in der „normalen Mitte“ stehen immer weniger.