Erstellt am 08. November 2017, 02:46

von Bernd Dangl

In die richtige Richtung. Bernd Dangl über die ersten Transfer- Aktivitäten beim SV Waidhofen.

Der SV Waidhofen stellt bereits jetzt die Weichen fürs Frühjahr. Gut so – umso früher, desto besser. Gerade die neue Sportliche Führung soll ja massiv in die Kaderzusammenstellung eingebunden sein. Sie ist es ja, die mit dieser Mannschaft arbeiten und den Kopf für Erfolg und Misserfolg hinhalten muss.

Dass Waidhofen hier auf den „Julian Nagelsmann des Waldviertels“ vertraut und den 28-jährigen Lukas Meisner holt, ist ein Zeichen dafür, dass es Richtung Modernität gehen soll. Auch die Verpflichtung von Milan Pastucha ist top. Der Slowake war in Schrems und St. Martin ein sicherer Rückhalt. Genau so einen Mann braucht Waidhofen zwischen den Pfosten, bis Peter Rosenmayer wieder fit ist.

Dass Meisners nächster Wunsch ein Stürmer ist, ist logisch. Seit dem Karriere-Ende von Stefan Schimmel, oder dem Abgang von Lukas Nechvatal (2012/13 Dritter der 1. NÖN Landesliga-Schützenliste!) hapert‘s ganz vorne. So einen Top-Mann zu bekommen, dazu gehört auch etwas Glück. Sportchef Helmut Lamatsch hat die Connections. Dennoch muss dieser Neue auch zu Waidhofen passen. Wird in Zukunft aber wieder mehr auf die spielerische, ästhetische Linie Wert gelegt, dann wird auch der neue Mann im Angriff davon profitieren. Denn einen Ho-Ruck-Fußball wird‘s unter Meisner sicher nicht spielen.