Erstellt am 26. April 2017, 04:20

von Hannes Ramharter

Parken am Rand eines Feldwegs. Hannes Ramharter über eine bessere Parkmöglichkeit für Fahrgemeinschaften.

Bürger, die auspendeln, müssten einer Gemeinde eigentlich besonders viel wert sein: Immerhin nehmen sie die Mühe des Pendelns auf sich, weil ihnen ihr Wohnort am Herzen liegt. Damit bleiben sie auch ihrer Heimatgemeinde als Einwohner (zumeist mit Hauptwohnsitz) erhalten, die dafür Ertragsanteile bekommt.

Bürger, die Fahrgemeinschaften bilden, müssten ebenso einen besonders hohen Stellenwert genießen. Immerhin schonen sie die Umwelt, indem sie statt mit zwei oder drei nur mit einem Auto fahren.

In Waidhofen stellen diese Pendler ihre Autos in der Nähe des „Waldrapp-Kreisverkehrs“ in der Thayastraße ab, am Rande eines nicht befestigten Feldweges.

Doch wenn es darum geht, dort vielleicht eine befestigte Parkmöglichkeit zu schaffen, dann gibt es in Waidhofen derzeit „keine Priorität“ dafür. Es ist ja ohnedies der große Parkplatz in der Nähe.

Das ist schade, denn der große Parkplatz ist ohnedies an der Auslastungsgrenze und die Fahrgemeinschaften kämpfen um jede Minute.