Erstellt am 19. Oktober 2016, 06:45

von René Denk

Schluss mit der Regulierungswut. René Denk über ein System, das wieder mehr Handlungsspielraum braucht.

Nach 30 Jahren eine Teichfläche von nicht einmal 400 Quadratmetern bewilligen zu müssen, wie das in Kleingöpfritz der Fall ist, klingt schon seltsam.

Fakt ist, dass viele solcher Dinge in einer Vergangenheit passiert sind, wo alles noch nicht so genau geregelt und angesehen wurde. Gerade bei kleineren Bauten und Anlagen, die niemanden stören, wird das häufig vorkommen.

Wenn Umwelt und Lebewesen nicht bedroht sind und es niemanden stört, sollte es für Kleinbauten, wie es in Kleingöpfritz der Fall ist, eine Ausnahmeregelung geben, sodass die Behördenvertreter in derartigen Fällen menschlich entscheiden können.

Alles bis in das kleinste Detail zu regeln - wir sehen es immer häufiger an der gelebten Praxis - führt dazu, dass die Menschen den Kopf schütteln und sich immer öfters fragen, wie man denn auf so einen Blödsinn überhaupt kommen kann. Und sie haben recht: Der vermeintliche „Blödsinn“ wurde dann oft für andere Fälle ausgearbeitet und wirkt in ihrem Fall unsinnig oder vielleicht sogar kontraproduktiv.