Erstellt am 01. Juni 2016, 06:05

von Redaktion Gmünd

Ohne Auto ist es oft schwierig. Hannes Ramharter über Probleme, die durch Abwanderung verursacht werden.

Die Abwanderung aus dem Bezirk Waidhofen konnte auch in den vergangenen zehn Jahren nicht gebremst werden. Vor allem junge, gut ausgebildete Bürger sind davon betroffen. Und das hält die Spirale weiter am Drehen: Weniger Menschen, weniger Mandate, weniger Lobby und damit auch weniger Infrastruktur.

So wird diese auf manchem Sektor nicht nur nicht ausgebaut, sondern sogar verringert, wie sich am Beispiel der jüngst durchgeführten Schließung der Geburtshilfestation am Landesklinikum Waidhofen zeigt.

Natürlich leben in Ballungsräumen weitaus mehr Menschen, manche Dinge „rentieren“ sich da besser. Aber man darf nicht vergessen, dass dafür im dünner besiedelten, ländlichen Raum, die Wege auch sehr oft viel weiter und weitaus schlechter bewältigbar sind als dort, wo es zum Beispiel eine Autobahn gibt.

Wie schwierig es ist, dass eine hoch schwangere Frau mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Waidhofen ins Krankenhaus Zwettl kommt, zeigt sich am Beispiel der Asylsuchenden immer wieder.