Erstellt am 29. September 2015, 09:59

von Redaktion Gmünd

Wachsamkeit ist angesagt. Hannes Ramharter über die Gefahr für den Bezirk Waidhofen.

Eines ist klar: Wenn die Abteilung für Geburtshilfe in Waidhofen geschlossen wird, geht die Welt nicht unter. Aber Probleme könnten entstehen.

Man möge sich nur vorstellen, dass es bei einer Geburt unvorhergesehene Probleme gibt. Von Waldkirchen bis Zwettl oder von Großau nach Horn braucht das Rettungsauto viel länger als nach Waidhofen.

Tatsächlich ist jede Institution, die in Waidhofen zugesperrt wird, eine zu viel. Dass der Standort des Landesklinikums Waidhofen durch die zusätzliche Kinder- und Jugendpsychiatrie zusätzlich abgesichert ist, ist wahrscheinlich auch richtig. Dass man sich in Waidhofen schon vor mehr als einem Jahrzehnt intensiv um die Psychiatrie beworben hat, hat letztlich schon damals zur Absicherung des Standorts beigetragen.

Wachsam müssen die Waidhofner aber allemal bleiben. Wenn scheibchenweise immer mehr Institutionen verloren gehen, dann wird nämlich irgendwann die Frage auftauchen, ob man den zweitkleinsten Bezirk des Landes überhaupt noch braucht. Und das wäre auf jeden Fall schlecht!