Erstellt am 27. Januar 2016, 06:03

von Redaktion Gmünd

Zwei Gleise Voraussetzung. Hannes Ramharter über die Pläne mit der Franz-Josefs-Bahn

Die Franz-Josefs-Bahn soll zwischen Gmünd und Wien weniger als zwei Stunden brauchen. Darum bemüht man sich schon geraume Zeit.

Das Hauptproblem der Strecke ist die Tatsache, dass in den 1960er Jahren das zweite Gleis ab Absdorf abgebaut wurde, weil man es ja wegen des „Eisernen Vorhangs“ und des dadurch sehr geringen Verkehrs nicht brauchte.

Nun spricht man von möglichen Kurven- und Radiusverbesserungen, von der Anbindung der Bezirksstadt Horn durch eine eigene Spange. Mit der Spange wäre die Strecke dann zumindest dort wieder zweigleisig.

Wenn man jedoch ernsthafte Verbesserungen erzielen will, dann wird man wohl oder übel auf der gesamten Länge für zwei Gleise sorgen müssen. Nur durch diese zwei Gleise war in der Monarchie schon ein Dampfzug unter (!) zwei Stunden zwischen Wien und Gmünd unterwegs. Dank der Investitionen der Tschechen zwischen Gmünd und Veseli würde eine zweigleisige Franz-Josefs-Bahn auch international wieder interessant werden!