Waidhofen an der Thaya

Erstellt am 19. Juli 2016, 10:22

von Michael Schwab

Balls&Beats in Waidhofen. Mit Amalea, Zoë Straub, Gudrun von Laxenburg und Cascada wurde vor und nach dem Sport kräftig getanzt und gefeiert.

Mit drei Livekonzerten startete die Sommerausgabe von „Balls&Beats“ am vergangenen Freitag in der Sporthalle.
Den Anfang machte die waldviertler Rock- und Popband „Amalea“ aus Krems. Die fünfköpfige Formation mit Frontfrau Angelika Zach brachte die Menge in Saal in kurzer Zeit in Stimmung. Die Freude an der Musik lag förmlich in der Luft, und unterstrichen durch ausdrucksstarke Texte, war der Auftakt des Abends perfekt.

Nach einer kurzen Umbaupause, die sich am besten für einen schnellen Abstecher an eine der Bars oder an die frische Luft nutzen ließ, folgte der Höhepunkt des Konzertabends. Österreichs Songcontest-Teilnehmerin Zoë Straub mit ihrer Band auf der „Balls&Beats“ - Bühne.
Nach dem druckvollen Auftritt von Amalea sorgte die 19-jährige Sängerin und Songwriterin aus Wien mit ihren französischen Songs für ein Kontrastprogramm. Eine Mischung aus Elektrobeats und Klängen der großen französischen Jazztradition, kombiniert mit Charme und einer kräftigen, präzisen Stimme macht Zoës Musik aus.

Temporeiche Lieder wechselten sich mit tiefgründigen und traurigen Balladen ab. Die Highlights waren freilich Zoës bekannte Hits „Mon coeur a trop aimé“ und „Loin d’ici“

Im Anschluss wurde es in der Sporthalle mit „Gudrun von Laxenburg“ spacig. Eingehüllt in Outfits mit bunten, blinkenden LEDs brachte die dreiköpfige Tekkno-Punk-Formation aus Wien das Publikum zum Schwitzen.

Am Samstag stand nach dem sportlichen Teil von „Balls&Beats“ das Clubbing in der Sporthalle am Programm. Für flotte Beats sorgten die DJs „Barns“ und „Dawson & Creek, wobei das letztere Duo von „SaxoBen“ als Special-Act auf der Bühne unterstützt wurde und die tanztreibenden House- und Dance-Beats mit seinem Saxophon aufpeppte.

Gegen ein Uhr morgens fieberte die Menge im Saal dem Hauptact des Abends entgegen - dem Dance-Act „Cascada“. Zwei Tänzer rollten mit ihrer Einstiegsperformance den Teppich für Frontfrau Natalie Horler aus, welche das Publikum von Beginn an mitzureißen vermochte.
Vor allem in den vorderen Reihen direkt vor der Bühne wurde fleißig mitgetanzt und, bei bekannten Cascada-Hits wie „Evacuate The Dancefloor“ oder „The Rythm Of The Night“ auch mitgesungen. Ein Höhepunkt war auch die Cascada-Interpretation von Maggie Reillys Hit „Everytime We Touch“.

Nach gefühlt viel zu kurzer Zeit war das Dance-Feuerwerk auch schon wieder vorbei - nicht aber die Party, die noch bis zum Morgen weiterging.