Vitis

Erstellt am 14. Juni 2017, 07:57

von Michael Schwab

Angriff auf Lachmuskeln. FF Kleinschönau brachte das Publikum mit über 20 Beiträgen zum Lachen, ganz besonders gelungen war das Kurzstück über einen James Bond-Filmdreh.

Wenn die Freiwillige Feuerwehr Kleinschönau ihr Fest feiert, gehört am Freitagabend die „Lachparade“ seit Jahren fix zum Programm.
Auch diesmal hatten sich die gut ein Dutzend Mitwirkenden ein Programm mit über 20 Beiträgen von Sketches über Playback-Songs bis zu einem Kurzstück mit Knalleffekt einfallen lassen. Gleich zu Beginn wurden auf der Bühne Szenen für einen James Bond-Film gedreht, mit einem genervten Regisseur, einem nur Englisch sprechenden Bond-Darsteller und zwei Laien als Wilderer, die sich mit einer Bombe fast selbst in die Luft sprengten.

„Der Teufel hat den Schnaps gemacht“ wurde zur Hymne der Wehr ernannt, möglicherweise in Anlehnung auf so manche Begebenheit zu späterer Stunde beim Feiern. Sexualaufklärung stand ebenso am Programm wie Einsparungsmaßnahmen im Altersheim, natürlich satirisch überzeichnet. Die Besucher in den vorderen Reihen bekamen bei letzterem Beitrag einen Konfetti-Regen aus Leibstuhl-Kübeln ab. Der Hit „Ich und mein Holz“ fehlte natürlich nicht, und als Entspannungsmaßnahme nach anstrengenden Einsätzen wurden extra ein Yogaprogramm und ein „Bier Qi Gong“ entwickelt, für das zwei Freiwillige aus dem Publikum rekrutiert wurden.

Apropos Rekruten - da waren auch drei spezielle Kleinschönauer Kandidaten dabei, die eine Standeskontrolle über sich ergehen lassen mussten. Livegesang gab es ebenfalls - David Binder und Markus Scharf sangen als Mädchen verkleidet Lieder, eine echte Lachnummer.
Den Abschluss machten der Kleinschönauer „Heino“ mit „Alles nur geklaut“ und der „Schönauer Männerchor“, der nach einer Zugabe das Publikum zum Lach-Erholen entließ.