Erstellt am 16. September 2015, 06:02

von NÖN Redaktion

Neue Vorstandsmitglieder. Herbert Diesner, Bernhard Weidmann und Martin Bogg neu im Vorstand des Lagerhauses Waidhofen, Albin Haidl-Trümel als Obmann bestätigt.

Hermann Kalenda, Chritoph Metzker, Albin Haidl-Trümel und Wolfgang Schüller mit den ausgeschiedenen und geehrten Funktionären Ingrid Sturm, Manfred Weber und Alfred Bräuer.  |  NOEN, Lagerhaus Waidhofen

Das Lagerhaus Waidhofen steht weiterhin unter der Führung von Obmann Albin Haidl-Trümel. Dies wurde bei der Generalversammlung in der Vorwoche beschlossen. Neuer Obmann-Stellvertreter ist Gerhard Bayer.

Auch im Vorstand gibt es mit Herbert Diesner, Bernhard Weidmann und Martin Bogg neue Gesichter, neu im Aufsichtsrat sind Martin Zimmermann, Martin Sturm und Viktoria Hutter.

Der bisherige Obmannstellvertreter Alfred Bräuer wurde mit dem Ehrenzeichen für verdiente Genossenschafter seitens der Raiffeisen Landesbank geehrt. Die Raiffeisenmünze in Silber erhielten die scheidenden Vorstandsmitglieder Ingrid Sturm und Manfred Weber. Der langjährige Silomeister Werner Androsch erhielt anlässlich seiner Pensionierung das RWA-Ehrenzeichen in Gold.

224 Mitarbeiter im Bezirk Waidhofen

In seinem Bericht informierte Ökonomierat Albin Haidl-Trümel über eine positive Entwicklung der Genossenschaft im Jahr 2014. Das Lagerhaus Waidhofen beschäftigt an seinen Standorten 224 Mitarbeiter, im abgelaufenen Jahr wurden Investitionen in der Höhe von 683.000 Euro getätigt, besonders die Übernahme des Autohauses Wiesinger in Groß Siegharts ist erwähnenswert. Auch Geschäftsführer Wolfgang Schüller präsentierte ein positives Ergebnis. Der Gesamtumsatz des Lagerhauses betrug 61,3 Millionen Euro. Schüller ging auch auf die Getreideernte 2015 ein, bei der eine Gesamtmenge von 46.220 Tonnen übernommen wurde: „Wir können von einer guten Durchschnittsernte mit guter Qualität sprechen“, zog Schüller eine zufriedenstellende Bilanz.

Als Gastredner beschäftigte sich Christoph Metzker mit globalen Megatrends, stark wachsender Bevölkerung, Veränderungen der Lebens- und Einkommenssituation und der Ernährungsgewohnheiten, Flächenverfügbarkeit und Klimawandel - alles Faktoren, die auch künftig für die Landwirtschaft große Bedeutung haben werden. Auch der aktuelle Stand der Technik mit dem Einsatz von Sensoren, Drohnen und Satelliten in der österreichischen Landwirtschaft war Thema.

Hermann Kalenda von der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich referierte über aktuelle Probleme im Finanzsektor und das schwierige Umfeld für Banken.