Ludweis-Aigen

Erstellt am 18. August 2016, 08:48

von NÖN Redaktion

Pioniere packten an. Gemeinde Ludweis-Aigen forderte die Melker Pioniere des Bundesheeres an, um eine Brücke zu verstärken.

Bei der Montage der Brückenverstärkungen durch die Melker Pioniere des österreichischen Bundesheeres war auch Waldbesitzer Reinhard Zeindl (Mitte) vor Ort, im Bild mit Einsatzleiter Robert Martschin (links) und Gregor Bauer (rechts) vom Bundesheer.  |  noen, Gemeinde Ludweis-Aigen

Wegen der Katastrophenschäden im Wald zwischen Pfaffenschlag und Liebenberg wurden von der Gemeinde die Pioniere der Kaserne Melk des österreichischen Bundesheeres angefordert.

Die Gemeinde forderte das Bundesheer an, um eine kleine Brücke zu entlasten, die benötigt wird, um Holz abzutransportieren. „Der Einsatz wurde durch die drohende Gefahr des Borkenkäfers notwendig, dazu muss in den nächsten Wochen das vor Ort liegende Schadholz abtransportiert werden“, erklärt der Einsatzleiter Vizeleutnant Robert Martschin.

„Die Masse des Schadholzes entstand durch den extremen Sturm am 21. Juli. Dabei wurden Waldparzellen von insgesamt elf Grundeigentümern regelrecht verwüstet“, sagte Bürgermeister Helmut Schuecker.

 Verstärkung einer bestehenden Betonbrücke

 Der Umfang des Assistenzeinsatzes beschränkte sich dabei auf die Verstärkung einer bestehenden Betonbrücke. Dazu rückten die Pioniere aus Melk an, um mit Spezialgeräten und modernen Kränen die Tragfähigkeit der Brücke zu erhöhen. Nach eingehender Erkundung entschieden die Pioniere, den Fahrbelag der Brücke mit speziellen Spurtafelgeräten einzudecken, um so die Befahrbarkeit der Brücke für schwere Holztransporte sicherzustellen.

Über die verstärkte Brücke, die nun eine Tragkraft von mehr als 40 Tonnen hat, kann der dringend erforderliche Abtransport der riesigen Holzmengen, bedingt durch die akute Käfergefahr, ab sofort erfolgen.

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