Erstellt am 03. März 2016, 05:29

von Michael Schwab

Tolle Gags im Pfarrstadl. Bildungs- und Geselligkeitsverein schaffte trotz des Fehlens von Regisseurin Susi Plattner eine hervorragende Premiere und unterhielt mit witzigen Stücken und Liedern.

Moderator Fritz Kandernoschka (vorne links) mit den Mitwirkenden: Irina Schuecker, Jakob Daim, Verena Haidl, Carmen Ohrfandl, Michael Strohmeyer, Gerald Matzinger, Melanie Tesak, Dominik Nowak, Birgit Tesak, Kirsten Römer, Herbert Pass und Karin Waitz (vorne) sowie Birgitt Nowak, Marion Brenner, Christoph Böhm, Franz Ohrfandl, Paul Plattner, Karin Hauer, Mario Ledwina, Nikolaus Plattner, Hans Dunkl, Fritz Schuecker, Natascha Denk, Heidi Kadernoschka und Gerhard Sigmund.  |  NOEN, Michael Schwab

Anstelle von letzten heiteren Proben begannen die finalen Vorbereitungen für den 47. Bunten Abend des Bildungs- und Geselligkeitsvereins mit einer Krisensitzung.

Regisseurin Susi Plattner war am Wochenende vor der Premiere schwer erkrankt und musste ins Spital. Doch der Verein schaffte es, auch diese Hürde zu meistern, und zwar so, dass Plattners Fehlen der guten Stimmung und dem reibungslosen Ablauf auf der Bühne keinen Abbruch tat. Herbert Pass und Franz Ohrfandl eröffneten wie gewohnt mit einer Doppelconference als Billeteure die Vorstellung.

Im ersten längeren Teil des Stücks machten sich die Erbschleicher auf der Bühne breit - mit Michael Strohmeyer als gestresstem Erben, der für einen reibungslosen Ablauf der Geburtstagsfeier für die Oma sorgen soll, aber weder seine Krawatte ordentlich gebunden bekommt, noch das korrekte Alter aufs Transparent geschrieben hat. Carmen Ohrfandl zeigte in dem Stück ein starkes Verlangen nach Alkohol.

Sehr amüsant war auch die Generalprobe zu einem Krippenspiel, dessen undisziplinierte Darsteller Steffi Hauer als Regisseurin das Leben schwer machten. Die „Youngsters“ machten beim „Bankerltreff“ ganz auf alt, und Fritz Schuecker, der diesmal wie gewünscht nur „Schweigerollen“ hatte, durfte als Roboter mit Lügendetektor Hans Dunkl als Schüler eine saftige Ohrfeige geben.

Gerald Matzinger und Gerhard Sigmund thematisierten als Musiker die besondere Schlange, die es in Ludweis beim Bunten Abend in der Pause gibt - nämlich die vor dem Damenklo. Eine heiße Nummer lieferten Jakob Daim und Dominik Nowak mit ihrem Handtuchtanz ab, und zum Schluss erklärte Matzinger mit einer abgewandelten Fassung von „Ham kummst“ den Zuschauern, was sich gehört und wann man zu gehen hat, denn „sonst holt euch die Polizei“.