Erstellt am 20. Mai 2016, 06:04

von Michael Schwab

Ludweiser Pfarrstadel wird renoviert. Der Pfarrstadel ist ein bisschen in die Jahre gekommen und wird heuer und nächstes Jahr saniert. Fenstertausch erfolgt im nächsten Jahr.

Bürgermeister Helmut Schuecker zeigt beim Lokalaugenschein mit der NÖN die hässlichen Stellen an der Längsseite des Saales, wo im Juli eine Holzvertäfelung angebracht wird.  |  NOEN, Michael Schwab

Ein abgenützter Fußboden und Schäden am Verputz der Wände, sowie eine defekte Kellertür trüben derzeit das Bild im Ludweiser Pfarrstadl.

Deshalb hatte der Gemeinderat eine Sanierung beschlossen. In der Gemeinderatssitzung vom 11. Mai wurden nun die zugehörigen Aufträge vergeben. Entlang der langen Seite des Saals wird von der Tischlerei Tiller eine hinterlüftete Vollholz-Verkleidung aus Buchenholz angebracht. Dadurch wird vermieden, dass der Mauerputz durch Berührung mit Dekorationsobjekten, aufgestellten Pflanzen oder Sesseln beschädigt wird. Die Kosten dafür belaufen sich auf 4.013 Euro.

Der stark in Mitleidenschaft genützte Parkettboden wird abgeschliffen, neu versiegelt und eingelassen. Der Auftrag dafür ging an die Firma Widhalm aus Oedt/Wild für 7.680 Euro.

„Alles auf einmal ist aus Budgetgründen leider nicht möglich"

Die Kellertür, die bereits buchstäblich aus den Angeln fällt, wird von der Firma Klinger für 1.097 Euro ersetzt.

Die ebenfalls geplanten Malerarbeiten wurden zurückgestellt. „Die Wandverkleidung deckt ohnehin im Innenbereich die jetzt noch sichtbaren Schäden ab. Da wir im kommenden Jahr die Fenster tauschen wollen, macht es wenig Sinn, jetzt neu auszumalen“, erklärt Bürgermeister Helmut Schuecker beim Lokalaugenschein. Auch die Schäden an der Außenfassade beim Eingang sollen beseitigt werden.

„Alles auf einmal ist aus Budgetgründen leider nicht möglich“, begründet Schuecker die nötige Aufteilung des Vorhabens auf zwei Jahre. Ausgeführt werden sollen die Arbeiten im Juli, in einem veranstaltungsfreien Zeitraum. Sämtliche Beschlüsse erfolgten einstimmig.