Erstellt am 13. April 2016, 07:24

von Redaktion Gmünd

Ausschreibung läuft. Zukünftiger Betreiber wird entscheiden, wie viele der derzeit bestehenden fünf Standorte gebraucht werden.

Der Raabser Notarzteinsatzwagen (NEF) bewährte sich und stopfte Lücken in der notärztlichen Versorgung der Region. Er wurde auf Initiative des Raabser Arztes Karlheinz Schmidt installiert, er hofft, dass diese wichtige Institution nun nicht sprichwörtlich »unter die Räder« kommt.  |  NOEN, Archiv

Das Notarztwesen in Niederösterreich wird auf neue Beine gestellt, was an manchen Standorten mit Argusaugen beobachtet wird, auch in Raabs. Dort wurde vor fast neun Jahren ein Notarzteinsatzwagen (NEF) installiert, der einen zwölf Stunden-Dienst versieht und auch für die ärztliche Versorgung der Bevölkerung während der Nachtstunden zuständig ist. Dieser Dienst war seit 1. Dezember 2007 noch an keinem einzigen Tag unbesetzt.

Was tatsächlich geschehen wird, kann allerdings noch niemand prophezeien, da das Notarztwesen insgesamt ab 1. Jänner 2017 neu ausgeschrieben wurde. In dieser sind die Bezirke Gmünd, Zwettl und Waidhofen in einem Los vereint. Die Ausschreibung läuft bereits und man weiß daher derzeit noch nicht, welche Organisation den Notarztdienst in diesen Bezirken zukünftig betreiben wird. Fakt ist, dass mindestens zwei Einsatzorte notwendig sind, derzeit gibt es hier Notarztwägen in Gmünd, Zwettl und Waidhofen sowie einen NEF in Raabs und Groß Gerungs.