Erstellt am 11. Mai 2016, 07:14

von Michael Schwab

Rekordergebnis für W.E.B. Windenergie-Pionier W.E.B erzielte 2015 bestes Ergebnis in der Geschichte des Unternehmens. Ausbau des internationalen Kraftwerkparks schreitet voran.

Vorstandschef Frank Dumeier und Finanzvorstand Michael Trcka bei der Bilanzpressekonferenz der W.E.B.  |  NOEN, zVg

Als das bisher beste Jahr der Unternehmensgeschichte bezeichnete der neue Vorstandschef der W.E.B, Frank Dumeier, das Jahr 2015 bei der Bilanzpressekonferenz am 3. Mai in Wien.

„Der Trend zur sauberen, klimaneutralen Energieerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern hält – zuletzt bekräftigt durch die Weltklimakonferenz in Paris – ungebrochen an und bestätigt damit unser Geschäftsmodell. Denn beim Umstieg auf eine CO-neutrale Welt wird die Windenergie die wesentliche Säule der Stromproduktion sein. Die Pariser Beschlüsse bringen uns Arbeit für die nächsten 30 Jahre, wer kann das von seinem Geschäftsmodell schon behaupten“, hob Dumeier hervor.

15 Kraftwerksprojekte sind aktuell am Laufen

2015 konnte das Unternehmen in allen relevanten Werten kräftig zulegen: Die Grünstromproduktion stieg um 16,5 % auf einen Rekordwert von 718,2 GWh, der dem Bedarf von mehr als 205.000 Haushalten entspricht. Der Umsatz erhöhte sich auf dieser Grundlage um 23,3 % auf 66,6 Millionen Euro, das operative Ergebnis legte um 30,1 % auf 21,5 Millionen Euro zu, und das Konzernergebnis (nach Steuern) kletterte um
32,2 % auf 9,3 Millionen Euro.

„Hintergrund dieser erfreulichen Zuwächse sind einerseits Produktionssteigerungen, die wir zu einem guten Teil unserer professionellen Betriebsführung und der dadurch rekordverdächtigen Verfügbarkeit unserer Anlagen verdanken. Zusätzlich haben wir im vergangenen Jahr wieder neue Anlagen in Österreich und Kanada mit insgesamt 39 MW Leistung ans Netz gebracht. Parallel dazu arbeiten wir laufend an der Optimierung all unserer Prozesse, was sich in den überproportionalen Steigerungsraten der Ergebniszahlen widerspiegelt“, erklärte Finanzvorstand Michael Trcka.

Ein wichtiger Schritt war 2015 der Einstieg in die USA mit der Übernahme eines Projekts in Maine.

Der Ausbau des Kraftwerksparks der W.E.B geht moderat, aber konsequent voran. Derzeit laufen 15 Projekte in Österreich, Deutschland, Frankreich, Kanada und den USA.

Sie sollen die Zahl der Anlagen von derzeit 219 auf 265 steigern und die installierte Kraftwerksleistung von 338 auf 426 Megawatt erhöhen.