Pfaffenschlag bei Waidhofen a.d.Thaya

Erstellt am 14. Oktober 2016, 06:51

von Michael Schwab

Überraschung für Andreas Dangl. Gemeinde Pfaffenschlag verlieh dem Windkraftpionier Andreas Dangl den Ehrenring. Der Geehrte wusste bis zum Moment der Übergabe bei der Erntedankfeier nichts davon.

Für ihn völlig überraschend erhielt Andreas Dangl (2.v.r.) den Ehrenring der Gemeinde Pfaffenschlag. Vizebügermeister Klaus Zimmermann, Erni Dangl, Bürgermeister Willibald Pollak und Bezirkshauptmann Günter Stöger gratulierten zur Ehrung.  |  NOEN, Michael Schwab

Eine große Überraschung hatte Bürgermeister Willibald Pollak für Windkraftpionier und W.E.B Gründer Andreas Dangl bei der Erntedankfeier im Gemeindesaal in der Tasche.

Eigentlich wollte Dangl „nur“, wie im Programm vorgesehen, nach der Erntedankmesse seine neue Firma „Future Driving“ und die Möglichkeit, im Anschluss mit Elektroautos mitzufahren, vorstellen. Auch als Pollak begann, Dangls Verdienste für die Gemeinde als Arbeitgeber und Wirtschaftstreibender in seiner Festansprache zu loben, ahnte Dangl noch nichts von der Überraschung.

„Ein Vorbild in Sachen Umweltschutz“

Schließlich rückte Pollak zum Schluss seiner Rede damit heraus - Andreas Dangl wird für seine Verdienste der Ehrenring der Gemeinde Pfaffenschlag verliehen. Vizebürgermeister Klaus Zimmermann schaffte eine große Urkunde herbei, und für das Anstecken des Ringes wurde Dangls Frau Erni aus dem Publikum gerufen. „Ich habe damit keine Erfahrung“, kommentierte Pollak trocken.

Bezirkshauptmann Günter Stöger hob mit Hinweis auf das Erntedankfest hervor, dass nicht nur Gott, sondern auch der Mensch Verantwortung dafür trägt, dass die Natur jene Früchte liefert, die wir zum Überleben brauchen. „Dazu braucht es Vorbilder. Mit Andreas Dangl hat Pfaffenschlag ein solches Vorbild in Sachen Umweltschutz“, betonte Stöger.

Dangl zeigte sich positiv berührt von der unerwarteten Ehrung. „Ich wusste absolut gar nichts davon, ich habe mich nur gefragt, warum mein Schwager heute nach Pfaffenschlag gekommen ist“, meinte er lächelnd und fügte hinzu, „dass die W.E.B heute dort ist, wo sie ist, haben im Wesentlichen die Gemeindeführer in ihrer Verantwortung. Sie haben größer gedacht als wir selbst - das zahlte sich aus, als wir mehr Platz brauchten.“