Pfaffenschlag bei Waidhofen a.d.Thaya

Erstellt am 23. Oktober 2016, 06:11

von NÖN Redaktion

W.E.B überzeugte mit Know-how. W.E.B wurde von den Bundesforsten mit dem Betrieb von 14 Windrädern auf der steirischen Pretulalpe betraut.

Die Österreichischen Bundesforste vertrauen die Betriebsführung ihres neuen Windparks in der Steiermark der W.E.B Windenergie AG mit Sitz in Pfaffenschlag an.  |  NOEN, privat

Die W.E.B Windenergie AG wird von den Österreichsischen Bundesforsten mit Anfang November mit der Betriebsführung eines neuen Windparks auf der steirischen Pretulalpe betraut.

Die Bundesforste errichteten in nur zehn Monaten Bauzeit 14 Windräder mit einer Gesamtleistung von 42 Megawatt. Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, waren die Bundesforste auf der Suche nach einem Unternehmen, das die technische Betriebsführung übernimmt und einen reibungslosen Betrieb des Windparks gewährleistet. Letztendlich konnte die W.E.B Windenergie AG mit Know-how überzeugen.

„Die W.E.B hat national sowie international bewiesen, dass mit ihrem Betriebsführungskonzept eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen gesichert werden kann, und hat uns mit ihren strategischen und auch operativen Zielen vollends überzeugt“, meint Robert Nusser, Geschäftsführer Windpark Pretul GmbH.

22.000 Haushalte jährlich versorgt

Durch den Park werden jährlich rund 84 Gigawattstunden sauberer Strom erzeugt und damit 22.000 Haushalte versorgt. 74.000 Tonnen CO werden pro Jahr eingespart.

„Windenergie kann und wird in Zukunft eine zentrale Säule der Energieversorgung sein. Wir sind froh, dass die Österreichischen Bundesforste diesbezüglich ein großes Zeichen setzen und sie der W.E.B die Betriebsführung des Windparks anvertrauen“, zeigt sich W.E.B-CEO Frank Dumeier über die zukünftige Zusammenarbeit erfreut. Bei der Auswahl der Anlagen standen besonders die schwierigen Witterungsverhältnisse im Winter auf der Pretulalpe im Vordergrund. Deshalb fiel die Wahl auf Anlagen des Typs „Enercon E-82 E4“, die dafür besonders gut geeignet sind und speziell für Starkwindstandorte entwickelt wurden. Sie weisen eine Nabenhöhe von 78 Meter und einen Rotordurchmesser von 82 Meter auf.