Raabs an der Thaya

Erstellt am 23. Juli 2016, 05:42

von Michael Schwab

Rettungshunde zu Besuch beim Camp. Jugendrotkreuz veranstaltet Camp für behinderte Kinder im JUFA Raabs.

Rotkreuz-Präsident Willi Sauer, Jugendrotkreuz-Generalsekretärin Renate Hauser und Bürgermeister Rudolf Mayer mit den Hundeführern Lorena Safer, Manuel Miksch, Nicole Mader, Michael Rössler, Sabine Anibas, Johannes Jungmann, Michael Prand und Margot Prand mit einigen der im Feriencamp des Jugendrotkreuzes betreuten Kindern.  |  NOEN, Michael Schwab

Spiel und Spaß stehen beim Sommercamp des Jugendrotkreuzes für körper- und mehrfachbehinderte Kinder im Jugend- und Familiengästehaus (JUFA) Raabs im Vordergrund.

26 Freiwillige mit Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit betreuen vom 11. bis 23. Juli Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 15 Jahren. Neben einem täglichen Stationenbetrieb mit Basteln und Handarbeit stehen Aktivitäten wie Stadtspaziergänge durch Raabs, Reiten oder ein Schwimmbadbesuch am Programm. Ein Highlight ist auch die Kinder disco.

Besonderen Spaß hatten die Kinder am Samstag beim Besuch der Rettungshundestaffel aus Heidenreichstein. Die Hundeführer zeigten, wie das Training der Hunde an verschiedenen Geräten wie Fassbrücke, Wippe und Leiter abläuft. Danach durften die Hunde gestreichelt werden, was den Kindern sichtlich Freude machte.

„Wir sind zum ersten Mal in Raabs und sehr zufrieden mit den Möglichkeiten, die wir den Kindern hier bieten können. Wir werden bei unseren Aktivitäten toll unterstützt“, betonte die anwesenden Jugendrotkreuz-Generalsekretärin Renate Hauser.

Das Jugendrotkreuz veranstaltet alljährlich solche Camps, um einerseits den Eltern behinderter Kinder eine „Auszeit“ vom oft schwierigen und fordernden Alltag zu bieten und andererseits den Kindern Erlebnisse zu ermöglichen, die sonst für sie nur mühsam zugänglich sind.