Erstellt am 26. Mai 2016, 05:24

von Redaktion Gmünd

Kritik an Seilabsicherung. Radbeauftragter Peter Werle sieht Gefahr, dass sich Radfahrer bei Stürzen in Drahtseile verletzten könnten. Seile wurden von Sachverständigem vorgeschrieben.

Bürgermeister Reinhard Deimel und Radweg-Manager Wilhelm Erasmus weisen die Kritik an den Absicherungen zurück.  |  NOEN, Archiv

In einem E-Mail an die NÖN übt der Groß Sieghartser Allgemeinmediziner und Radbeauftragte Peter Werle Kritik an den Seilabsicherungen am Radweg.

Er fragt, wozu eine als Absicherung gedachte Einrichtung noch dazu durch Straßenbegrenzungspfosten abgesichert werden muss. Und er sieht Gefahr, dass man bei Stürzen in die Drahtseile verletzt wird, zum Beispiel am Hals. Er selbst sei in die Entscheidungen über Sicherheitsmaßnahmen entlang der Thayarunde nicht eingebunden gewesen.

Bürgermeister Reinhard Deimel, als Vorsitzender der Kleinregion „Zukunftsregion Thayaland“ ist über diese Kritik enttäuscht. „Wir sind immer bemüht, auf Anregungen einzugehen. Die Seilabsicherungen wurden jedoch von einem Verkehrssachverständigen vorgeschrieben, bewilligt und damit von uns durchgeführt“, stellt er klar.

Es wäre schön, wenn Anregungen direkt kämen

Da bei Sonneneinstrahlung die Stahlseile jedoch schwer sichtbar seien, wurden auch noch zusätzlich die Leitpflöcke aufgestellt, um die Abspannungen der Seile besser sichtbar zu machen. „Man kann nicht mehr tun, als vorgeschrieben wird und es wäre schön, wenn es Anregungen gibt, wenn diese auch zu uns als Errichter des Radweges kommen würden und uns nicht über Medien ausgerichtet werden“, stellt Deimel klar.

Die Strecke Dobersberg-Waidhofen ist nun ebenfalls fast fertig asphaltiert, auch die Absicherungen sind zum Großteil fertig, die Seile werden nach Fertigstellung der Bankette montiert.

Die Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen werden Ende Juni folgen, wodurch auch dieses Teilstück fertig wird.