Erstellt am 29. Januar 2016, 11:18

von NÖN Redaktion

Reihenhaus in Vitis wird nun behördlich überprüft. Anna-Magdalena Rysko wandte sich mit einem Schreiben an die NÖN und klagt über schlimme Zustände, Orts-Chefin greift ein.

 |  NOEN, Symbolbild

Anna-Magdalena Rysko wandte sich mit einem Email an die NÖN, in dem sie Probleme mit ihrer Hausverwaltung schildert. „Mein Mann und ich besitzen in Vitis ein Haus, welches zusammen mit drei anderen Häusern zu einer Eigentümergemeinschaft mit gemeinsamer Verwaltung gehört“, erklärt Rysko in ihrem Schreiben. Das Haus befindet sich in der Raiffeisenstraße 29.

Seit vier Jahren reagiere die Hausverwaltung weder auf Telefonate noch auf Emails - das Haus werde zunehmend unbewohnbar. Die Hauswände seien feucht, durch rissige Kellerwände sei jeder Regenguss und jede Schneeschmelze zu spüren. Auch am Dachboden klaffe eine durchgehende Lücke, sodass es hineinregne und schneie. Außerdem gäbe es ein Schimmelproblem.

Bürgermeisterin Töpfl will Fall rasch aufklären

„Ich habe Angst, dass wir alle aufgrund des Schimmelbefalls krank werden und dass in ein paar Jahren unser Haus tatsächlich unbewohnbar sein wird und wir alles verlieren“, meint Rysko.

Bürgermeisterin Anette Töpfl kannte diesen Fall in der Raiffeisenstraße bisher nicht und setzte sich nach NÖN-Konfrontation mit der zuständigen Hausverwaltung in Verbindung: „Sie konnten sich sofort an den Fall erinnern und haben kurze Zeit später schriftlich um eine baubehördliche Überprüfung angesucht.“

Die Bürgermeisterin weiß, dass die vier Reihenhäuser dort vor rund fünf Jahren generalsaniert wurden. Der Überprüfung will sie natürlich rasch nachkommen, denn „mir liegt an der Aufklärung des Sachverhaltes“.