Erstellt am 19. Oktober 2015, 06:32

von Edith Hofmann

Schüler des Gymnasiums Waidhofen besuchten Gedenkstätte. Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen wurde von der 8AC und der 7C des Gymnasiums besucht.

An der Exkursion des Gymnasiums zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers nach Mauthausen nahmen Sandra Albrecht, Fabian Bogg, Pierre Brait, Antonia Brandner, Tanja Buchsbaum, Petronele Csenkeyova, Jakob Dangl, Florentina Gaugusch, Johannes Graf, Marlene Grossmann, Christoph Happl, Anna Hurt, David Krebs, Marco Lechner, Tristan Ratzenböck, Sophia Schlager, Jakob Schneider, Lisa Wögerer, Gastschüler Alawad Fadi, Lea Blach, Anna Carp, Verena Dangl, Katharina Draxler, Katrin Fohringer, Sebastian Hild, Magdalena Höfinger, Victoria Körner, Emily Lehner, Stefanie Neumeister, Lisa Poindl, Jasmin Schraml, Philipp Schuller, Selina Stattler, Tanja Erhart, Andreas Fraberger, Alexander Kaltenböck, Gabriela Nagl, Elisabeth Neller, Natalie Schwarz, Leander Sowa, Valentin Strohmayer und Naemi Wessely teil. :  |  NOEN, Privat
Bereits im Vorfeld beschäftigten sich die Schüler mit dem Nationalsozialismus und der Shoa sowie mit dem Konzentrationslager Mauthausen. Bei der Führung gelang es dem Guide, seine Familiengeschichte mit historischen Fakten zu kombinieren und klar zu machen, dass die Existenz des Konzentrationslagers in der Bevölkerung durchaus bekannt war.

Schüler ließen die Ausstellung auf sich wirken

Besichtigt wurde der Gedenkpark, in welchem zahlreiche Denkmäler für die Verstorbenen errichtet wurden. Außerdem konnte man von dort aus den Steinbruch betrachten, in welchem tausende Menschen arbeiten mussten. Besichtigt wurden weiters das ehemalige Haftlager, die „Klagemauer“, die Waschbaracke und eine gut erhaltene Häftlingsbaracke. Im Anschluss ließen die Schüler die Ausstellung, in welcher die Hinrichtungsmethoden im ehemaligen KZ erläutert wurden, auf sich wirken, ehe eine Besichtigung der Gaskammern und des Krematoriums folgte. Den Abschluss bildete der Gang über die Todesstiege.

Bei der Heimfahrt wurde die Altstadt von Freistadt mit ihrer mittelalterlichen Befestigungsanlage besucht. "Durch den Besuch der Gedenkstätte wurde allen bewusst, dass die Eigenverantwortung des Einzelnen eine große Rolle spielt“, erklärten die Professorinnen Irene Schlager und Monika Wittmann.