Erstellt am 19. Oktober 2015, 05:32

von Edith Hofmann

Spatenstich für die größte und modernste Betriebsladestelle. Zum Spatenstich für die größte und modernste Betriebsladestelle mit integriertem Bürogebäude lud die Ella AG am vergangenen Donnerstag.

Beim Spatenstich zum neuen Ella-Betriebsgebäude mit Stromtankstelle: Christian Melber (Alpson GmbH), Wirtschaftskammer-Bezirksstellenleiter Dietmar Schimmel, Wirtschaftskammer-Bezirksstellenobmann Reinhart Blumberger, der Bürgermeister von Großschönau Martin Bruckner, Andreas Dangl (Vorstandsvorsitzender WEB Windenergie AG und Vorstand ELLA AG), Frank Dumeier ( Technikvorstand WEB Windenergie AG), Michael Trcka (Finanzvorstand WEB Windenergie AG), Friedrich Herzog (Aufsichtsrat ELLA AG), Matthias Moldaschl (Mitarbeiter ELLA AG), Johann Dangl (Firma Reissmüller), Gemeinderat Christian Litschauer, Ewald Redl (Mitarbeiter ELLA AG), Josef Schweighofer (Aufsichtsratsvorsitzender WEB Windenergie AG) und Stefan Bauer (Aufsichtsrat WEB Windenergie AG).  |  NOEN, Michael Schwab
Am gemeinsamen Standort von W.E.B. und Ella wird es künftig 20 Ladeplätze für Elektrofahrzeuge von Mitarbeitern und Gästen geben, gespeist aus der betriebseigenen Photovoltaikanlage mit insgesamt 150 kWp installierter Leistung. „Es wird bald Elektrofahrzeuge geben, die bidirektional geladen werden können, also auch Strom ans Netz abgeben können. Auf diese Weise kann der am Tag gewonnene Strom gespeichert und zu Bedarfszeiten wieder abgegeben werden“, erklärte Ella-Gründer und Vorstand Andreas Dangl.

40 Parkplätze werden insgesamt entstehen, jeder zweite wird eine Ladestation bieten. „Jedes Elektrofahrzeug bekommt einen fixen Standplatz zugewiesen. Zusätzlich gibt es eine Schnellladestation am Betriebsgebäude“, führte Dangl aus.

Flächendeckendes Schnellladestellennetz für Elektroautos

Er verkündete auch, dass die erste öffentliche Schnellladestelle des nördlichen Waldviertels in Pfaffenschlag stehen wird. Das Ziel der Ella AG ist es, österreichweit ein flächendeckendes Schnellladestellennetz für Elektroautos zu errichten. Das Konzept sieht eine Umhausung der Ladestation vor, mit einem Kabel, das ähnlich wie ein Zapfhahn samt Rüssel an der Säule angebracht ist.

„Ich erinnere mich an einen Besuch einer Autobahnraststätte, wo man an der Ladestation im Regen steht und das eigene Kabel aus dem Kofferraum holen muss. Dafür erntet man mitleidige Blicke der anderen Autofahrer“, erzählte Dangl. Die Ella-Stationen werden zwei Langsam-Lade-Anschlüsse mit 11 kW und drei verschiedenen Schnelllade-Stecker bieten.