Erstellt am 05. März 2016, 06:54

von Redaktion Gmünd

Kein weißer Fleck. Für das Waldviertel stehen heuer elf Millionen Euro zur Verfügung. Zahlreiche Ortsdurchfahrten werden erneuert.

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Für Missstimmung sorgte bei vielen Bürgern eine in der Vorwoche in einer Tageszeitung veröffentlichte Karte über Straßen- und Infrastrukturausbaumaßnahmen in Niederösterreich. Das Waldviertel war darauf nämlich ein „weißer Fleck“ ohne konkrete Vorhaben. Dem ist jedoch nicht so - die Karte beschäftigte sich nur mit dem hochrangigen Netz, das es im Waldviertel nicht gibt, daher können auch keine Maßnahmen gesetzt werden.

„Für den Straßenbau stehen der Straßenbauabteilung 8, die ihren Sitz in Waidhofen hat, 2016 11 Millionen Euro zur Verfügung“, bestätigt der Leiter dieser Abteilung, Günther Denninger. Die Straßenbauateilung 8 ist für die Bezirke Waidhofen und Gmünd sowie teilweise für die Bezirke Zwettl und Horn zuständig. In diesen 11 Millionen ist das größte derzeit laufende Straßenbauprojekt der Region, der Bau der Umfahrung Zwettl, nicht enthalten, da diese anders finanziert wird.

Horn West soll bis Dezember fertig sein

Die wesentlichen Vorhaben sind die Niveaufreimachung der Kreuzung Horn/West (B 2/ B38), die Generalsanierung der B 2 bei Vitis/Süd (vom Kreisverkehr bis zur Firma Koller), ebenso eine Generalsanierung Schrems/Süd (vom Talübergang Heumühle zur Firma Zwickl). Eine weitere Generalsanierung gibt es auf der B 5 ab Grametten. Bei Neukirchen (Bezirk Horn) wird die Kreuzung mit der B 2 ausgebaut. Zwischen Schwarzenau und Stögersbach kommt auf den abgefrästen Asphalt eine Deckschicht.

Im Bezirk Waidhofen wird die Ortsdurchfahrt Dietmanns fertiggestellt, im Bezirk Gmünd wird der Asphalt in der Ortsdurchfahrt Groß Schönau erneuert. Ebenso kommt es zu einer Belagser neu erung auf der Strecke Rudmanns-Kleehof. Auch kleinere Ortsdurchfahrten werden nach der Verlegung von Kanälen erneuert.

Die Umfahrung Zwettl wird voraussichtlich im Sommer 2017 für den Verkehr freigegeben werden.

Auf der B 41 zwischen Gmünd und Schrems hat der vierspurige Ausbau heuer ebenfalls Pause: Da gibt es in diesem Jahr Planungsarbeiten und Grundeinlösen für die Weiterführung der vierten Spur ab dem Vorjahresbaulos bis zu den ehemaligen Wohnhäusern der Anderlfabrik.