Erstellt am 30. September 2015, 05:12

von Redaktion Gmünd

Manager ist bestellt. Die Vermarktung des neuen Radwegs ist ab 1. Oktober Aufgabe des Drosendorfers Willi Erasmus.

Reinhard Deimel begrüßt Willi Erasmus als Manager der Thayarunde vor seinem zukünftigen Arbeitsplatz am ehemaligen Bahnhof in Dobersberg.  |  NOEN, Hannes Ramharter

Der Drosendorfer Willi Erasmus (Jahrgang 1963) wird ab 1. Oktober als Manager für den Radweg „Thayarunde“ zuständig sein.

„Wir haben jemanden gesucht, der touristische Erfahrung hat, denn die Vermarktung und Bewerbung müssen bereits in der Fertigstellungsphase geschehen“, erklärt Reinhard Deimel, der als Vorsitzender der Kleinregion „Zukunftsraum Thayaland“ für den Bau des Radwegs federführend ist.

Viel Erfahrung mit Planung von Radwegen

Erasmus hat sich schon sehr viel mit Radwegen beschäftigt, er war im Rahmen seiner Tätigkeit beim Regionalberaterbüro Wallenberger und Linhard für die Konzeption und Planung von Radwegen verantwortlich, unter anderem für einen Radweg in Litschau und den Grasel-Weg in Raabs. Auch während der Zeit, in der Erasmus das Grenzüberschreitende Impulszentrum (GIZ) Drosendorf geleitet hatte, setzte er touristische Projekte um, unter anderem Burgen und Schlösser in Südböhmen, Südmähren sowie das kulinarische Projekt „Geschmack Waldviertel“.

In seiner Freizeit leitet Erasmus den Filmclub Drosendorf im alten Kino als Obmann des zuständigen Vereins. Beschlossen wurde die Aufnahme von Willi Erasmus im Vorstand der Kleinregion.

Arbeiten schreiten schnell voran

Beim Radweg geht derzeit sehr viel weiter. Am Donnerstag der Vorwoche war Verkehrsverhandlung für die Strecke Raabs-Göpfritz. Rund die Hälfte dieser Strecke ist bereits asphaltiert, in zwei Wochen soll die Asphaltierung abgeschlossen sein. Derzeit steht man mit diesen Arbeiten knapp vor Groß Siegharts. Auch die Absturzsicherungen in Oberndorf-Raabs wurden montiert.

Laut Reinhard Deimel sollen die Bankettherstellung und die restlichen Absturzsicherungen noch heuer fertiggestellt werden, auch die Beschilderung soll noch heuer erfolgen. Die offizielle Eröffnung dieses Teilabschnittes soll im Frühjahr des nächsten Jahres über die Bühne gehen.

Auf der Strecke zwischen Dobersberg und Waidhofen wird derzeit mit der Leerverrohrung für die Lichtwellenleitungen begonnen. Ab dieser Woche werden Unterbauarbeiten durchgeführt und Brückensanierungen - auch der beiden Fachwerkbrücken - in Angriff genommen.

Sein Büro wird der Thayarunde-Manager im ehemaligen Bahnhof Dobersberg bekommen, bis zur Fertigstellung wird er im Ärztehaus Dobersberg anzutreffen sein.