Erstellt am 04. Juni 2016, 05:05

von Michael Schwab

Pumpenoase baut aus. Weil Standort in Titus-Appel-Straße zu klein wurde, errichtet die Firma Pumpenoase ein neues Gebäude mit 1.200 m Nutzfläche in der Europastraße.

Beim Spatenstich für das neue Betriebsgebäude der Pumpenoase: Wirtschaftskammerobmann Reinhard Blumberger, Bürgermeisterin Anette Töpfl , Martin Scharf, Karl Nemec, Martin Dressler, Carina Widhalm, Gottfried Isak und Annemarie Puhm, Firmengründer Friedrich Puhm, Eigentümerin Birgit Rafetseder, Hannes Raabl, Robert Bauer, Martin Muringer (Mitarbeiter), Maximilian Greiner, Werner Dangl, Erwin Nechwatal, Othmar Petjera, Hartl Haus Chef Roland Suter, Walter Pömmerl und Clara Rafetseder.  |  NOEN, Michael Schwab

Rund 1,4 Millionen Euro investiert die Firma Pumpenoase in ein neues Betriebsgebäude in der Europastraße.
Am 25. Mai wurde zum offiziellen Spatenstich für das Bauvorhaben geladen. Das bestehende Gebäude in der Titus-Appel-Straße war schlicht zu klein geworden. „Das ist heute ein sehr bewegender Moment für meine Eltern und mich. Vor sechs Jahren, als wir die Firma gründeten, hätte ich nicht geglaubt, dass ich heute hier stehe“, betonte Geschäftsführerin Birgit Rafetseder in ihrer Ansprache vor den geladenen Gästen.

Als sie mit ihren Eltern Friedrich und Annemarie Puhm den Betrieb gründete, war mit einem Jahresumsatz von 19.000 Euro an eine solche Betriebserweiterung nicht zu denken.

Rad rennt nur mit guten Leuten

„Wir versenden in den kleinen Raum, den wir jetzt haben, pro Jahr 6.500 DPD-Pakete und 1.700 Euro-Paletten“ zeigte Friedrich Puhm den Platzmangel auf und sparte nicht mit Lob für das gut eingespielte und engagierte Mitarbeiterteam. „Man kann eine gute Idee haben, aber das Rad rennt nur mit guten Leuten“, stellte Puhm klar.

Das neue Betriebsgebäude umfasst insgesamt 1.200 m² Nutzfläche, wovon 600 m² auf das Lager, 500 m² auf Bürofläche und 100 m² auf einer Werkstatt entfallen. Das Gebäude erfüllt den Niedrigenergiehaus-Standard und wird zweistöckig ausgeführt. Eine Erweiterung ist möglich. „Wenn es weiter so positiv läuft, brauchen wir in fünf Jahren eine zweite Lagerhalle. Darum haben wir auch bereits eine so große Bürofläche eingeplant“, zeigte sich Rafetseder optimistisch.

Durch die Betriebserweiterung werden zudem drei bis fünf neue Arbeitsplätze geschaffen. „In Zeiten, wo die Wirtschaft nicht so floriert, ist dies ein bedeutendes und positives Zeichen. Als Marktgemeinde Vitis sind wir froh, dass ihr dem Standort treu geblieben seid. Ihr habt euch in den vergangenen Jahren einen guten Ruf erarbeitet. Heute sehen wir das Ergebnis dieser nachhaltigen Unternehmenspolitik“, fand Bürgermeisterin Anette Töpfl lobende Worte.

Die Übersiedelung in das neue Gebäude ist für das Frühjahr 2017 geplant.