Erstellt am 11. November 2015, 09:46

von René Denk

W.E.B Windenergie AG: "Meister in Energiewende". Die W.E.B Windenergie mit Sitz in Pfaffenschlag wurde mit dem Sonderpreis "Unternehmen Energiewende" ausgezeichnet.

Die W.E.B Windengerie AG durfte in der Siemens City den Klimaschutzpreis 2015 in der Kategorie Energiewende entgegennehmen. Im Bild: Die W.E.B-Vorstände Andreas Dangl, Michael Trcka und Frank Dumeier mit den Gratulanten Umweltminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.  |  NOEN, Foto: ORF/Jantzen

In vier Kategorien und dem "Sonderpreis Unternehmen Energiewende" wurde am 9. November abends in der Siemens City der Österreichische Klimaschutzpreis 2015 überreicht. Mit dem Sonderpreis wurde dabei die W.E.B Windenergie AG mit Sitz in Pfaffenschlag ausgezeichnet.

Die hohe bundesweite Auszeichnung wurde von Umweltminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz überreicht. Der W.E.B-Vorstand Andreas Dangl, Michael Trcka und Frank Dumeier nahm die Auszeichnung entgegen.

Für die W.E.B ist dieser Preis die Anerkennung für 20 Jahre Arbeit im Dienste der Energiewende. Auf die Frage der Moderatorin Claudia Reiterer, was sich Andreas Dangl von Minister Rupprechter wünschen würde, antwortete dieser: „Wir sollten darüber nachdenken, ob wir nicht alles fiskal bestrafen sollten, was uns schadet. In erster Linie die CO2-Emissionen.“

"Bestätigung für die Arbeit des gesamten Teams"

Dumeier ergänzte: „Wir wünschen uns klare politische Rahmenbedingungen, um die gesteckten Ziele im Bereich Erneuerbare Energien bis 2030 erreichen zu können.“ Im NÖN-Gespräch freuen sich Dumeier und Trcka, den außerordentlichen Preis erhalten zu haben. Mit dem frechen Slogan „Wir sind die Energiewende“ habe man bei den Juroren gepunktet. „Es ist eine Bestätigung für die Arbeit des gesamten Teams über die letzten Jahre“, freut sich Dumeier, der auch hofft, dass die W.E.B öffentlich jetzt noch positiver wahrgenommen wird.

„Es ist aber auch eine große Bestätigung für Andreas Dangl und die Gründungsmitglieder der ersten Stunde. Das zeigt, dass man seit jeher auf dem richtigen Weg war“, meint Trcka zur NÖN. Der Vorstand ist sich einig: Der „Spirit“ des Klimaschutzes in Österreich werde in den letzten zwei, drei Jahren wieder positiver aufgenommen.

"Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten"

„Die Energiewende kommt und ist nicht mehr aufzuhalten. Wichtig ist aber, wie wir sie gestalten. Die Juroren wissen, dass wir hinter einer dezentralen Lösung stehen und nicht auf der Seite von Großkonzernen. Das werte ich als verstecktes Signal der Bestätigung“, sagt Dumeier abschließend.

Nach den Auszeichnungen für das Unternehmen (Exzellentes Unternehmen 2014 und 2015 mit jeweils vier Sternen), den Geschäftsbericht (Sieger trend-Triple-A-Award, 2. Platz APRA) und für die Tochterfirma ELLA (Eurosolarpreis Austria), stellt der Klimaschutzpreis 2015 den absoluten Höhepunkt in dieser Reihe dar. Gut 20 Mitarbeiter nahmen ebenfalls an der Gala teil und feierten den Preis mit dem Vorstand. „Wir sind sehr stolz ‚Staatsmeister in der Energiewende‘ zu sein“, betonte W.E.B-Sprecher Gerald Simon.