Waidhofen an der Thaya

Erstellt am 21. April 2017, 04:15

von NÖN Redaktion

Furtner verlor Kampf gegen Krankheit. Alois Furtner starb drei Tage vor seinem 61. Geburtstag, er war in seiner Freizeit in verschiedenen Vereinen engagiert.

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Alois „Batschi“ Furtner verstarb am 5. April, drei Tage vor seinem 61. Geburtstag.

Alois Furtner trat im Juli 1980 - nach beruflichen Stationen bei der Finanzlandesdirektion Wien und der Stadtgemeinde Waidhofen - seinen Dienst beim Arbeitsamt Waidhofen als Berufsberater an und wurde im Dezember 1987 zum Leiter der Abteilung 1 (Beratung- und Vermittlung) bestellt.

Aufgrund seiner Erkrankung sah sich „Batschi“ im September 2011 gezwungen, die Funktion als Abteilungsleiter zurückzulegen. Für seine Verdienste bekam er im gleichen Monat den Berufstitel Regierungsrat verliehen. Mit 1. September 2012 erfolgte aufgrund der gesundheitlichen Einschränkung die Pensionierung. Alois Furtner war ein angesehener Kollege und die Betroffenheit über seinen Tod ist im AMS Niederösterreich groß.

„In seiner Funktion als Abteilungsleiter der Beratungszone hat er sehr gute Arbeit geleistet und sein Team sehr gut geführt. Mich hat er am Anfang meiner Berufslaufbahn als RGS-Leiterin in Waidhofen sehr unterstützt und war immer für mich da“, erinnert sich AMS-Leiterin Edith Zach.

„Folkmusik war seine Leidenschaft“

In seiner Freizeit war Alois Furtner in verschiedenen Vereinen tätig. So z.B. in der Kolpingfamilie, Haus der Zuversicht, Rotes Kreuz, Folkclub Waidhofen. Beim Folkclub war er schon seit der Gründungsphase (1979 gegründet) mit dabei. „Irische und schottische Folkmusik war seine Leidenschaft. Gerade in unseren Anfangsjahren war er bei uns überaus engagiert dabei“, erinnert sich auch Folkclub-Obmann Herbert Höpfl.

Das alles zeigt sein soziales Engagement in vielen Bereichen und dass ihm die Menschen sowie seine Heimatstadt Waidhofen sehr am Herzen lag.

Eine Verabschiedung der Urne des Verstorbenen findet am Freitag, 21. April, um 14 Uhr, in der Friedhofskapelle in Waidhofen statt. Die Angehörigen ersuchen, anstelle von Kranz- und Blumenspenden um eine Spende an die Kolpingwohnhäuser Waidhofen. Eine Spendemöglichkeit besteht bei der Verabschiedung.