Waidhofen an der Thaya

Erstellt am 26. April 2017, 05:22

von Michael Schwab

Autos als Leidenschaft. Andreas Hartl besitzt etwa 2.000 Modellautos. Eine Auswahl zeigt das Stadtmuseum in einer Sonderausstellung.

Eine Auswahl seiner über Jahrzehnte hindurch gesammelten Modellautos zeigt Andreas Hartl (3.v.l.), im Bild mit Heinrich Hetzer, Edith Monaco, Leopold Gudenus, Herta Schlosser, Museumsvereinsobmann Erwin Weisgram, Günter Antony, Franz Fischer, Stadträtin Melitta Biedermann und Gerald Kainz im Stadtmuseum.  |  NOEN, Michael Schwab

Rund 2.000 Automodelle hat Andreas Hartl vom Oldtimerclub Weinviertel, Sektion Waidhofen, seit seiner Kindheit gesammelt. Eine Auswahl davon ist seit vergangenem Freitag im Stadtmuseum in einer Sonderausstellung zu sehen.

„Mein Großvater und später mein Onkel hatten eine Werkstatt in Schrems. So kam ich schon früh mit dem Thema ‚Auto‘ in Kontakt und hatte jede Menge Modellautos in meinem Spielzimmer, die ich auch diversen Crashtests unterzog. Es gab zwei Kisten - eine mit den schönen Autos und eine mit den Schrottautos. Irgendwann kam mir der Gedanke, dass es besser ist, die Modelle zu sammeln, statt sie zu zerstören“, erzählte Hartl bei der Ausstellungseröffnung.

Mit Fiat und Lancia begonnen

Seine Sammelleidenschaft begann mit Autos der Marken Fiat und Lancia und weitete sich später auf andere Hersteller aus. Als zweite Leidenschaft entdeckte Hartl das Sammeln von Autoprospekten, das er schon als Schüler betrieb.

„In den Ferien setzte ich mich in den Autobus und fuhr zum Beispiel nach Zwettl, um dort die Autohäuser abzuklappern und mich mit neuen Prospekten einzudecken. Später, als ich Auto und Führerschein hatte, dehnte ich den Radius weiter aus“, merkte Hartl an. Nicht immer war es leicht, die komplette Palette eines Herstellers zu erwerben. „Bei den Lancia-Modellen dauerte es recht lange, bis sie aufgelegt wurden, und dann waren sie nur in Italien erhältlich“, erinnert sich Hartl.

In der Sonderausstellung sind neben Modellautos auch ausgewählte Autoprospekte aus vergangenen Jahrzehnten zu sehen. Die Ausstellung ist bis 20. Mai zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseums (Samstag, Sonn- und Feiertag von 10 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr) geöffnet.