Erstellt am 16. Dezember 2015, 05:18

von René Denk

Grüne kritisieren Fahrplan der FJB. Letzter Zug geht 19 Minuten früher. Liehr betont insgesamte Verbesserung.

Der Zug zur Aufwertung der FJB-Strecke legt nach Aussagen des Abgeordneten Johann Hofbauer zu Rudolf Parnigoni und gegen Andreas Beer einen Stopp in den Niederungen der Politik an. Foto: BilderBox.com  |  NOEN, BilderBox.com

Grüne-Bezirkssprecher und Landesparteivorstand Martin Litschauer kritisiert die neuen Fahrpläne der Franz Josephs Bahn (FJB), die ab 13. Dezember in Kraft traten.

Er ortet eine „weitere Beschneidung“ für Waidhofen durch VP-Landesrat Karl Wilfing. „Obwohl seit Jahren bei den Fahrplandialogen spätere Bahnverbindungen von Wien nach Gmünd gefordert werden, ist der Regionalexpress 2120 mit der bisherigen Abfahrtszeit um 20:47 Uhr in Wien auf 20:28 Uhr vorverlegt worden (REX 2132).“ Da es sich bei der nach vorne verlegten Bahnverbindung bereits um die letzte Verbindung in Richtung Waidhofen handelt, wird es für die Berufstätigen am Abend nun noch schwieriger das Waldviertel öffentlich zu erreichen, so Litschauer.

„Wenn der Herr Litschauer zwei Tage vor dem Inkrafttreten des neuen Fahrplans draufkommt, dass er gerne Änderungen hätte, dann sollte er das in Zukunft vielleicht früher deponieren - eben zu einem Zeitpunkt, an dem man noch etwas ändern kann“, erklärt der Pressesprecher von Landesrat Wilfing, Florian Liehr im NÖN-Gespräch. Das Gesamtsystem der FJB sei durch den Taktfahrplan insgesamt verbessert worden, natürlich müsse man Teile weiter optimieren. Wichtig sei die Fahrzeit der Strecke Gmünd-Wien zu verkürzen. Das will man mit neuen, schnelleren Zuggarnituren erreichen. Auch an der weiteren Infrastruktur werde gearbeitet.