Erstellt am 28. November 2015, 06:08

von Edith Hofmann

Hettl-Bilder im Heim. Die in Buchbach wohnende Künstlerin Eleonore Hettl zeigt Landschaftsbilder im Pfelgeheim Waidhofen.

Bernhard Antoni-Bubenstinger, Bürgermeister Robert Altschach, die Künstlerin Eleonore Hettl und Pflegeheimdirektor Johann Deinhofer vor den farbenfrohen Bildern, mit Motiven des Gardasees.  |  NOEN, Edith Hofmann
Als „Zeichen für ein offenes Haus“ bezeichnete Pflegeheimdirektor Johann Deinhofer am 19. November die Vernissage der Ausstellung „Landschaften für die Seele“ von Eleonore Hettl, die erstmals in einem Pflegeheim ausstellt.

Hettl lebt seit 23 Jahren mit ihrem Künstlerpartner Wilhelm Kollar in Buchbach, wo sie auch Malkurse gibt und wo man sie „fast jederzeit“ besuchen kann, wie Bernhard Antoni-Bubenstinger, Kurator des Kunstmuseums Waldviertel, in einführenden Worten erklärte. Er hob Hettls dynamischen Pinselstrich hervor und die Gabe, viele Details in ein harmonisches Ganzes einzubauen. Eleonore Hettl vereint viele Bildelemente und Maltraditionen, verstrickt diese in ein Bild, wobei sie die Dinge nie naturgetreu wiedergibt. „Sie malt Sehnsüchte und Wünsche mit“, erklärte Antoni-Bubenstinger. Schon der Name „Eleonore“ sei im Griechischen mit Mitgefühl zu übersetzen, was die Künstlerin in ihren Bildern darzustellen vermag.

Sichtlich gerührt zeigte sich Hettl über die lobenden Worte und Bürgermeister Robert Altschach, der die Eröffnung vornahm, meinte räuspernd: „Nach der spannenden Erklärung bleibt mit fast die Luft weg!“
Die großflächigen, bunten Bilder von Eleonore Hettl werden noch bis Ende März im Landespflegeheim zu sehen sein.