Erstellt am 04. November 2015, 05:57

von René Denk

Keine Lösung für Eislaufplatz. Stadtrat Eduard Hieß spricht von einer möglichen Kooperation mit EKZ-Betreiber Frasl, anderes kann er sich nicht vorstellen.

Sportstadtrat Eduard Hieß ist um eine Lösung für den Eislaufplatz bemüht.  |  NOEN, René Denk
Auch heuer wird es wahrscheinlich nicht möglich sein, in der Bezirksstadt eislaufen zu gehen. Die Verantwortlichen sind weiterhin um eine tragbare Variante zur Wiederherstellung eines Platzes bemüht. Spruchreife Lösungen gibt es aber nach wie vor dafür nicht.

„Der Letztstand ist nach wie vor so, dass der Eislaufplatz verkleinert aufgestellt werden soll. Dafür muss aber noch ein Standort gefunden werden“, erklärt Sportstadtrat Eduard Hieß auf Anfrage der NÖN. Die derzeit wahrscheinlichste Variante sei, dass eine Kooperation mit EKZ-Betreiber Reinhold Frasl ausgearbeitet werde und eine verkleinerte Version des bisherigen Eislaufplatzes auf dem EKZ-Areal errichtet wird. Man sei mit Frasl in laufenden Gesprächen, aber in der kommenden Saison werde Eislaufen in Waidhofen wahrscheinlich noch nicht möglich sein.

Brauchen eine machbare Version

„Ich kann derzeit aber auch noch nicht versprechen, dass das Eislaufen in Waidhofen überhaupt wieder möglich sein wird“, sagt der Sportstadtrat, denn auch die EKZ-Variante sei derzeit noch völlig offen. „Andere Ideen sind von der Kostenseite her nicht tragbar. Wir brauchen eine machbare Version“, meint er. Man müsse sowohl auf die Kosten der Errichtung als auch auf die Kosten für den laufenden Betrieb achten.

Das mittlerweile oft ins Gespräch gebrachte „Green Ice“ (Anm.: Kunststoffplatten), das auch für Bürgermeister Robert Altschach im NÖN-Interview vom März „ein Thema“ war, schließt man mittlerweile aus. „Erfahrene Eisläufer sagen, dass das Green Ice nicht mit echtem Eis vergleichbar sei. Außerdem hat es nur eine zehnjährige Lebensdauer“, sagt Hieß.