Waidhofen an der Thaya

Erstellt am 12. Oktober 2016, 07:32

von René Denk

Obsthändler für den Naschmarkt gesucht. Neuerungen für 2017 Kunsthandwerk wird es nur mehr beim Adventmarkt geben, und der Markt wird alle 14 Tage stattfinden.

Die Pro-Waidhofen-Organisatorinnen Doris Lamatsch, Hilde Ruby, Marlene Lauter und Ulrike Ramharter mit den Musikern Franz Jansenberger und Anni Weißenböck beim Naschmarkt im Beserlpark beim Rathaus am 7. Oktober.  |  NOEN, René Denk

Viele Neuerungen erwarten die Besucher nächstes Jahr beim Waidhofner Naschmarkt. Zuvor wird aber zum diesjährigen Abschlussfest mit Spanferkelessen am 21. Oktober ab 12 Uhr geladen.

Nächstes Jahr wird nicht mehr jeden ersten und dritten Freitag im Monat, sondern 14-tägig aufgesperrt. „Unser System hat dazu geführt, dass manchmal drei Wochen Pause waren. Das war sehr verwirrend, vor allem für unsere Stammbesucher“, erklärt Pro Waidhofen-Obfrau Ulrike Ramharter im NÖN-Gespräch. Außerdem wolle man 2017 viel früher mit dem Markt beginnen. Heuer startete er im Juni, nächstes Jahr soll er bereits ab Ostern Mitte April die Pforten aufsperren.

Frische Lebensmittel in hoher Qualität

Was besonders gut funktioniere, seien frische Lebensmittel in hoher Qualität, eher weniger sei das aber beim Kunsthandwerk der Fall. „Das Kunsthandwerk werden wir zum Adventmarkt verschieben. Man braucht einfach nicht jede zweite Woche einen besonderen Schmuck oder dergleichen“, sagt Ramharter. Für das Kunsthandwerk stand bisher eine Hütte frei, für die jetzt ein Anbieter von regionalen Lebensmitteln, beispielsweise ein landwirtschaftlicher Direktvermarkter, gefunden werden soll.

„Wir suchen vorwiegend einen Obsthändler. Aber auch alles andere ist erwünscht. Interessierte können sich gerne bei mir melden“, so Ramharter. Zehn Aussteller sind derzeit am Markt dabei, die neben Kunsthandwerk, Gemüse und Bio-Gemüse, Räucherfisch, Bier, Marmelade, Säfte und Sirupe, Eingelegtes, Dinkelprodukte wie Mehl und Nudeln, Wurst und Selchwaren sowie Brot und Gebäck den Gästen anbieten. Einmal im Monat wurde heuer auch Musik am Naschmarkt geboten.

Zum Besuch meint die Pro-Waidhofen-Obfrau, dass er natürlich besser sein könnte, aber: „Wir sind zufrieden, es ist okay.“ Warum der Naschmarkt in Waidhofen veranstaltet wird, zeigen Studien von anderen Wochenmärkten, die belegen, dass pro zehn Euro Einkauf am Naschmarkt 30 Euro in Kaffeehäusern und anderen Geschäften von den Gästen ausgegeben werden. „Ziel ist die Belebung der Innenstadt. Und es ist keine einmalige Veranstaltung, die für die Belebung nachhaltig nicht so viel bringen würde wie ein regelmäßiger Markt“, erklärt Ramharter.