Erstellt am 19. November 2015, 06:33

von Monika Freisel

Orchester gedachte der Terroropfer. Blasorchester Waidhofen und der Kammerchor Albert Reiter gaben Konzert in Kirche.

Das Blasochester Waidhofen unter Kapellmeister Philipp Gruber mit Theresa Gruber, Natalie Binder, Johann Stumvoll, Lukas Honeder, Brigitte Lemberger, Anja Loydolt, Heidi Lackner, Philipp Rosenblattl, Viktoria Hutter, Vanessa Binder, Angelika Breuer, Theresa König, Eva Bräuer, Sara-Maria Mühlberger, Michael Hutter, Helena Lackner, Katharina Bartl, Katharina Hofbauer, Manfred Bauer, Yannic Prohaska, Florian Mayer, Silvia Jäger, Jakob Rosenblattl, Hermann Preisl, Johannes Gruber, Melissa Zwinz, Gerhard Diesner, Thomas Führer, Claudia Pfeiffer, Christopher Führer, Johannes Binder, Philipp Loydolt, Daniel Gruber, Jakob Dangl, Manfred Loydolt, Nicole Pfeiffer, Thomas Weinberger, Johannes Bauer und Jakob Müssauer hatte bei seinem Konzert in der Stadtpfarrkirche den Kammerchor Albert Reiter mit Leiterin Ursula Preis und den Sängern Betina Pichler, Helga Reiter, Kurt Reiter, Stephan Göd, Christa Göd, Christiane Oberleitner, Karl Wanko, Sylvia Puchinger, Dorian Puchinger, Anita Sainitzer, Manuela Schuster, Martin Schuster, Elisabeth Adamowitsch, Gerhard Adamowitsch, Herbert Gaar, Paul Schlosser, Heidrun Tschakert, Ulrike Hassler, Thomas Süß, Ilse Bernhard, Roman Bernhard, Corina Prohaska und Emily Prohaska zu Gast. Weiters im Bild Pfarrer Josef Rennhofer.  |  NOEN, Monika Freisel

Das Blasorchester Waidhofen unter Kapellmeister Philipp Gruber bat am Sonntagnachmittag zum Konzert in die Stadtpfarrkirche, der von Ursula Preis geleitete Kammerchor Albert Reiter begleitete die Musiker bei einigen Stücken vokal. Tenor Herbert Gaar übernahm die Moderation des Konzertes, das durch die „Fanfare For a New Horizon“ von Thomas Doss eröffnet wurde.

Mit „La Storia“ von Jacob de Haan wurden die Zuhörer auf eine fantastische Entdeckungsreise geschickt. Den barocken Kunstwerken und der Architektur der Stadtpfarrkirche erwies man Reverenz mit dem verspielten, mit vielen Trillern verzierten „Rondo Barocco“ von Otto Schwarz.

Mit „Adiemus“ von Karl Jenkins entführten Chor und Orchester in den schwarzen Kontinent und vermittelten die Impression einer in gleichförmigem Schritt unter heißer Sonne durch die Steppen Afrikas ziehenden Karawane. „Hallelujah“ aus Georg Friedrich Händels „Messias“ wurde sowohl von Chor als auch Orchester großartig interpretiert, mitreißend der Fortuna-Chor aus Carl Orffs „Carmina Burana“. Sobald jedoch das Orchester sich zum Forte und Fortissimo aufschwang, blieb der Chor beinahe unhörbar, er konnte sich - obwohl stimmgewaltig und großartig in Form - gegen solche Übermacht an Dynamik nicht durchsetzen.

Spenden wird für Kirchturmrenovierung

Aus Anlass des Kriegsendes vor 75 Jahren widmete das Orchester die wunderbar empathisch gespielte „Hymn to the Fallen“ von John Williams den unzähligen Gefallenen des zweiten Weltkriegs. Allen Opfern von Kriegen und - aus aktuellem Anlass - des Terrors war die Zugabe „We Are the World“ gewidmet, komponiert von Michael Jackson und Lionel Richie.

Der Reinerlös aus den Spenden wird für die Kirchturmrenovierung und zur Anschaffung von Instrumenten verwendet.