Erstellt am 08. Juni 2016, 07:00

von Michael Schwab

Umstieg auf torffreie Erde wird geprüft. Stadtgärtnerei verwendete Torferde für Kreisverkehr, Stadtrat M. Litschauer will klären, ob Umstieg auf torffreie Erde möglich ist.

Für die Bepflanzung des Kreisverkehrs wurde Torferde verwendet. Der zuständige Stadtrat Martin Litschauer will nun prüfen, ob künftig torffreie Erde verwendet werden kann.  |  NOEN, Michael Schwab

Säcke mit Hochmoor-Torferde lagen zu Beginn der Vorwoche am Kreisverkehr bei der Stadteinfahrt Brunnerstraße herum. Die Erde wurde offensichtlich von der Stadtgärtnerei für die Bepflanzung des Kreisverkehrs verwendet. In Zeiten, in denen von Initiativen wie „Natur im Garten“ der Verzicht auf Torferde gepredigt wird, zum Schutz der Moore, aus denen Torf abgebaut wird, ist dies eventuell ein nicht ganz ökologisch korrektes Vorgehen.

Der zuständige Stadtrat Martin Litschauer stellte auf NÖN-Anfrage klar, dass Waidhofen keine „Natur im Garten“ - Gemeinde sei, und es von daher keine Verpflichtung gäbe, torffreie Erde zu verwenden. „Ich gehe davon aus, dass die Stadtgärtnerei hier einfach den Pflanz-Empfehlungen der Lieferanten folgte. Es geht schließlich auch darum, dass die Pflanzen nicht wegen falscher Erde eingehen oder schlecht wachsen“, erklärt Litschauer und verspricht, gemeinsam mit der Gärtnerei zu klären, ob künftig ein Umstieg auf torffreie Erde möglich ist.