Waidhofen an der Thaya

Erstellt am 24. August 2016, 05:19

von Michael Schwab

Vollzeitstelle für Asylkoordinator ist geplant. Volkshilfe-Einsatzleiterin Gerlinde Oberbauer betont Notwendigkeit und räumt auch Beschäftigung über die Volkshilfe Niederösterreich ein.

Im Schatten unter den Bäumen machten es sich einige Flüchtlinge, im Bild mit Gertrude Grün, Gerlinde Oberbauer, Helga Voisy und Elfriede Monihart, beim Begegnungscafé am Spielplatz bequem.  |  NOEN, Michael Schwab

Als wichtig für die Betreuung der Asylwerber bezeichnet Volkshilfe-Einsatzleiterin Gerlinde Oberbauer nun die rasche Einrichtung eines neuen Asylkoordinators.

„Es müssen hier noch die Rahmenbedingungen mit der Stadtgemeinde geklärt werden, geplant wäre eine Vollzeitstelle für eine Person, die wahrscheinlich von der Volkshilfe gestellt wird, mit Refundierung der Kosten durch die Gemeinde“, führt Oberbauer an. Auch eine Beschäftigung über die Volkshilfe-Niederösterreich sei im Bereich des Möglichen.

Die Ferienbetreuung für die Kinder von Asylsuchenden läuft noch bis 26. August, dann gibt es ein Abschiedsfest beim Feuerwehrhaus.

Begegnungscafés für Flüchtlinge

Am Spielplatz hinter dem Einkaufszentrum „Thayapark“ fanden über den Sommer die Begegnungscafés für Flüchtlinge statt. So auch am vergangenen Freitag. Während die Kinder am Spielplatz herumtollten, machten es sich die Erwachsenen zusammen mit den ehrenamtlichen Betreuern im Schatten unter den Bäumen bequem.

„Wir bleiben bis Ende September im Freien. Ab Oktober finden die Treffen wieder im Pfarrhof statt“, erklärt Gerlinde Oberbauer. Einige Flüchtlinge, die einen positiven Asylbescheid erhalten hatten, seien inzwischen aus Waidhofen weggezogen, die meisten nach Wien. „Manche gingen schweren Herzens, aber es gibt hier einfach nicht genug Arbeitsplätze für sie“, sagt Oberbauer.

Am Plan steht auch das Lagern einiger Sachen im Begegnungsbazar für den gesamten Bezirk. Dass dies Sinn macht, zeigte sich erst kürzlich bei der Geburt eines Flüchtlingsbabys in Karlstein für das dringend Babykleidung benötigt wurde. „Da konnten wir aus unserem Bazar aushelfen“, erzählt Oberbauer.

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