Erstellt am 25. Mai 2016, 07:44

von Redaktion Gmünd

Waldhäusl sieht Spaltung. FPÖ-Landtagsklubobmann sieht Kluft zwischen ländlichem Raum und Städten. Das Ergebnis für Hofer zeige aber dennoch, was mit nachhaltiger Politik möglich sei.

Am Wahlabend waren FPÖ-Klubobman Gottfried Waldhäusl und Norbert Hofer noch guter Dinge, da lag Hofer noch voran. Das Bild entstand bei der Wahlparty der FPÖ in Wien.  |  NOEN, privat

Auch in der knappen Niederlage von Norbert Hofer gegen Alexander Van der Bellen findet FPÖ-Klubobman Gottfried Waldhäusl etwas Positives: „Wir haben nun einen Mann neben H.C. Strache, der für Siege sorgen kann und zum Beispiel bei einer Regierungsbeteiligung der FPÖ ein beliebter Minister werden kann.

Waldhäusl ist mit dem Ergebnis im Bezirk Waidhofen und in Niederösterreich hoch zufrieden. „Im ländlichen Raum ist die Welt noch in Ordnung, da gibt es noch eine ordentliche bürgerliche Mehrheit“, stellt Waldhäusl fest. Besonders hebt er hervor, dass in Niederösterreich Norbert Hofer im Waldviertel die besten Resultate eingefahren hat. „Ich bin stolz, dass man mit nachhaltiger Politik Spitzenergebnisse erreichen kann“, meint er.

Im ersten Wahlgang wurde aufgezeigt, was möglich ist. Im zweiten Wahlgang war es dann eine Persönlichkeitswahl, die knapp verloren wurde, so der Waidhofner Vizebürgermeister.

Es wäre sich für Hofer trotz der Städte ausgegangen, wenn im ländlichen Raum ÖVP Wähler noch stärker für ihn gestimmt hätten und ÖVP-Bürgermeister keine Wahlempfehlungen für Van der Bellen abgegeben hätten.

Waldhäusl sieht das Land sehr wohl in zwei Lager gespalten. „Diese wieder zusammenzubringen, wird ein Ding der Unmöglichkeit, denn Van der Bellen steht für eine Willkommenskultur bei Flüchtlingen, Hofer will mehr Einsatz für die eigenen Leute“, daher sollte man laut Waldhäusl „im Speckgürtel verstärkt Asylquartiere schaffen, denn dort war man ja für die Willkommenskultur. Sie haben sich das gewünscht, dem Wunsch würde ich nachkommen!“