Erstellt am 31. März 2016, 04:34

von Redaktion Gmünd

Wieder Gerüchte um Finanzamt. Angeblich soll Finanzamt geschlossen werden - Finanzlandesdirektion dementiert.

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Kaum ist die Aufregung um den Abzug einer Gruppe von Beamten aus dem Finanzamt Waidhofen verklungen, gibt es neue Gerüchte. Angeblich soll das Finanzamt Waidhofen komplett geschlossen werden, kurzfristig sollen im Waldviertel nur die Finanzämter in Zwettl und Krems übrig bleiben, langfristig nur jenes in Krems.

Nicht störend an diesen Plänen ist angeblich die Tatsache, dass es für das Finanzamt Waidhofen für die Räumlichkeiten auf dem Hauptplatz einen langfristigen Mietvertrag bis 2025 gibt. Man hört, dass die Finanz bereits auf der Suche nach einem Nachmieter sei, werde einer gefunden, könne man aus dem Mietvertrag aussteigen.

Haus steht leer

Das Finanzamt war erst vor rund dreieinhalb Jahren aus einem Gebäude im Eigentum der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) in der Niederleuthnerstraße in ein Gebäude des Innenstadtbelebers Eduard Halmschlager gezogen, das Haus in der Niederleuthnerstraße wurde anschließend an eine Wiener Immobilienfirma verkauft und steht seither leer. Dass es die Gerüchte gibt, bestätigten unabhängig voneinander Bürgermeister Robert Altschach (ÖVP) und Vizebürgermeister Gottfried Waldhäusl (FPÖ).

Dazu Johannes Spali, Pressesprecher der Finanzlandesdirektion: „Die einzelnen Standorte des Finanzamtes Waldviertel stehen nicht zur Diskussion.“ Die einzelnen Info-Center und die Erreichbarkeit für Kunden stehen nicht zur Diskussion. Es gebe nur innerbetriebliche Überlegungen, was in Horn und Waidhofen „für Aufregung gesorgt hat“. Es ändern sich aber nur die Teamstrukturen.

„Für die Kunden haben diese Maßnahmen keine Auswirkungen.“ Es gebe immer wieder Evaluierungen. Wichtig sei die Außenwirkung. „Wer auf den einzelnen Arbeitsplätzen sitzt, das sind innerbetriebliche Überlegungen. Das wird von der Öffentlichkeit fast unbemerkt geschehen, das Service bleibt unverändert.“