Erstellt am 16. Januar 2016, 05:53

von René Denk

Winterkleidung und Geschirr sind begehrt. Begegnungsbazar: Mittlerweile liegen mehrere tausend Artikel auf, pro Termin kommen rund 70 Personen zum Bazar.

Im Bild einige der Flüchtlinge mit den Helfern Celine und Isabelle Stöger, Julia und Astrid Lenz, Dominik Lauer, Sabine Wurth, Elke Allram, Anneliese Polzer, Elfriede Hörmann, Barbara Tobolka-Mares und Bürgermeister Robert Altschach beim ersten „Begegnungsbazar“ vor dem Freizeitzentrum.  |  NOEN, René Denk

Die Spendenbereitschaft ist enorm", zieht Begegnungsbazar-Organisatorin Elke Allram zufrieden Bilanz. Ende September eröffnete der Bazar beim Freizeitzentrum, seither hat er seine Pforten schon zehn Mal geöffnet.

„Pro Termin kommen rund 70 Personen. Der Großteil der Flüchtlinge kommt aus Waidhofen, aber es besuchten uns auch schon Personen, die in Schrems, Groß Siegharts oder Schwarzenau untergebracht sind“, sagt Allram im NÖN-Gespräch. Der Begegnungsbazar sperrte zu Beginn jede Woche am Mittwochnachmittag auf, nun gibt es einen zweiwöchigen Rhythmus.

Seriös könne man die Anzahl der vermittelten Gegenstände nicht einschätzen, aber das Hauptziel ist erst einmal geschafft: „Unser Ziel war es, die Flüchtlinge mit dem Nötigsten - vor allem vor Anbruch der Winterzeit - zu versorgen“, meint Allram.

Auch Sachspenden helfen

Natürlich würde man auch Sachspenden aus anderen Bereichen annehmen, hier helfe man genauso. Nach wie vor sind auch Geschirr, Kochtöpfe und Wasserkocher heiß begehrt. Aber: „Die Sachspenden sollten unbedingt persönlich übergeben und nicht vor der Tür abgestellt werden. In manchen Bereichen gibt es auch einen Überschuss“, bittet Allram.

Pro Öffnungstag betreuen rund zehn ehrenamtliche Helfer den Bazar. Es sei zwar sehr schwierig einzuschätzen, aber mittlerweile dürfte der Bazar schon mehrere tausend Artikel aufliegen haben. „Sehr schön ist, dass einige Flüchtlinge mittlerweile nach dem Bazar da bleiben und uns dabei helfen, die neu hinzugekommenen Sachspenden richtig einzuordnen“, freut sich die Organisatorin. Ihrer Wahrnehmung nach ist es derzeit so, dass Familien und Verbände selbstständig kochen können, warme Kleidung für den Winter haben und über grundsätzliche Dinge des täglichen Lebens verfügen. Das sei vor allem das Ziel des Bazars.

Allram ist dankbar für die Unterstützung: Rund 20 ehrenamtliche Helfer, die zum Teil auch beim Waidhofner Begegnungscafé mitmachen, stellen sich in den Dienst der Hilfe für die asylsuchenden Mitmenschen.