Erstellt am 16. September 2015, 05:02

von NÖN Redaktion

Blumberger bestätigt. Bisheriger Obmann erhielt alle Stimmen, Gerhard Adamowitsch als Stellvertreter.

Nach der Wirtschaftsbund-Neuwahl: Nationalratsabgeordneter Werner Groiß, Präsidentin Sonja Zwazl, Bezirksobmann Reinhart Blumberger, Bundesratsabgeordneter Eduard Köck und Wirtschaftsbunddirektor Harald Servus.  |  NOEN, Wirtschaftsbund Niederösterreich

Die Neuwahl des Bezirksgruppen-Vorstandes des Wirtschaftsbundes in Waidhofen brachte ein eindeutiges Ergebnis: Reinhart Blumberger wurde mit 100 Prozent als Obmann bestätigt.

Blumberger steht bereits seit 2005 an der Spitze des Wirtschaftsbundes im Bezirk Waidhofen. Als Stellvertreter wurden Gerhard Adamowitsch, Johann Mayer und Manfred Wühl wieder gewählt, Organisations- und Finanzreferent bleibt Dietmar Schimmel. Als Rechnungsprüfer wurden Ulrike Ramharter und Karl Bittermann bestätigt.

Ausbau von Infrastruktur vorantreiben

Reinhart Blumberger meinte: „Ich freue mich sehr, dass wir im Bezirk einen Bundesrat haben, der sehr eng mit uns in der Wirtschaft zusammenarbeitet. Wichtig ist auch der starke Draht zu unserem Waldviertel-Abgeordneten im Nationalrat Werner Groiß. Er trägt unsere Anliegen direkt ins Parlament.“ Zukünftig möchte sich Blumberger vor allem für das Thema Infrastruktur stark machen: „Wir müssen im Bezirk den Infrastruktur-Ausbau vorantreiben. Dabei meine ich nicht nur das Straßen-Netz und die Franz-Josephs-Bahn, unsere Betriebe brauchen auch eine starke Breitband-Verbindung, um am Markt mithalten zu können.“

Aktuelles Thema bei der Versammlung war vor allem die Steuerreform. Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl berichtete: „Wir konnten der Steuerreform durch nachhaltige Verhandlungen doch noch den ein oder anderen Giftzahn ziehen und für die Unternehmer noch schlimmeres verhindern.“ Verbesserungen seien unter anderem bei der Grunderwerbssteuer, bei den Mitarbeiterrabatten und der Registrierkassenpflicht erreicht worden, so Groiß und Zwazl.