Erstellt am 23. November 2015, 04:28

von Edith Hofmann

Zeitzeugen im Gymnasium Waidhofen. „Dieser Vortrag war 1000 Mal besser als jede Doku im Fernsehen“, kommentierten die Schüler der vierten Klassen des Gymnasiums Ingrid Portenschlagers Vortrag über das Schicksal ihres Vaters, der die Schüler hautnah mit dem Thema Nationalsozialismus konfrontierte.

Zeitzeugengespräch im Gymnasium. Im Bild Oskar Dörrer, Ingrid Portenschlager, Esther Dürnberger, Karin Kremser, Katharina Weinzinger und Daniela Schweighart. Foto: Privat  |  NOEN, Privat
Nachdem sie im Unterricht auf die Thematik vorbereitet worden waren, lauschten die Schüler den Schilderungen Ingrid Portenschlagers. Die Zeitzeugin der zweiten Generation erzählte über die traumatisierenden Erlebnisse und Leiden, die ihr Vater im Konzentrationslager erfahren hatte.

Mit diesem Einzelschicksal konfrontiert, erhielten die jungen Menschen einen lebendigen Eindruck von der Unmenschlichkeit des faschistischen Regimes und wandten sich auch mit persönlichen Fragen aus der eigenen Familiengeschichte an die Vortragende.

Die Kosten für dieses Zeitzeugenprojekt werden zur Gänze vom Unterrichtsministerium getragen.