Erstellt am 13. März 2016, 07:39

von Redaktion Gmünd

Zusätzliche Attraktion für Thaya. Unterirdischer See im Haidl-Keller soll für den Start der Thayarunde besser zugänglich gemacht werden.

Helmut Plach mit dem Plastikboot in der »Haidlgrotte«.  |  NOEN, René Denk
Der kleine unterirdische See im Keller des Gasthauses Haidl ist seit Langem ein Insider-Tipp für Touristen im Bezirk Waidhofen.

Nun möchte die Gemeinde der Grotte unter die Arme greifen und fällte bei der Gemeinderatssitzung der Vorwoche den Grundsatzbeschluss, dass der Eingangsbereich des Haidl-Kellers erneuert werden soll. Man möchte nämlich den bald erwarteten Radfahrtouristen der Thayarunde eine weitere Sehenswürdigkeit bieten.

x  |  NOEN, René Denk


„Der Eingang über dem Gasthaus bleibt. Die Eingangstür soll modernisiert werden, zusätzlich sollten wir den Bereich ansehnlicher gestalten. Ich rechne da zumindest mit einer Verdoppelung der Besucherzahl. Derzeit dürften es 700, 800 Besucher pro Jahr sein“, sagt Bürgermeister Eduard Köck im NÖN-Gespräch. Das Problem sei, dass der Eingang nicht dauerhaft öffentlich zugänglich ist und dass man immer an Personen - vor allem Helmut Plach, der viel über die Geschichte von Thaya zu erzählen weiß - gebunden sei.

Köck rechnet mit rund 20.000 Euro, die die Gemeinde hier investieren wird. „Wir wollen für die Radfahrer der Thayarunde touristische Attraktivitäten bieten und Anziehungspunkte unterstreichen“, sagt der Bürgermeister zum Projekt der Kleinregion Zukunftsraum Thayaland.