Erstellt am 30. Oktober 2015, 10:55

77-Jähriger erschlug Ehefrau und erschoss sich selbst. Nach dem Mord an seiner Ehefrau in Sollenau (Bezirk Wiener Neustadt) ist der seit dem 9. Oktober abgängige Tatverdächtige tot aufgefunden worden, teilte das NÖ Landeskriminalamt am Donnerstag mit.

© Foto: Franz Baldauf , 09.10.2015 , Sollenau . Mord in der Raxstrasse 19 in Sollenau  |  NOEN, Franz Baldauf

Die Leiche wurde im Gemeindegebiet von Maiersdorf im Bereich der Hohen Wand hinter einem Holzstoß entdeckt. Der 77-Jährige hatte sich mit einer Faustfeuerwaffe durch einen Kopfschuss getötet.

Die Feuerwehr war am 9. Oktober zu einem Brandeinsatz ausgerückt. Im Zuge der Löscharbeiten in dem Einfamilienhaus wurde die tote Pensionistin entdeckt. Die Obduktion ergab, dass sie erschlagen worden war. Nach der Tat hatte der Ehemann den Ermittlungen zufolge an mehreren Stellen Feuer gelegt.

Von dem 77-Jährigen fehlte zunächst jede Spur. In der Folge wurde sein Auto auf einem Parkplatz bei der Hohen Wand entdeckt, die Suche nach dem Mann blieb in dem alpinen Gelände aber tagelang erfolglos.

Update: Ermittlungen beendet

Nach der Auffindung der Leiche des 77-Jährigen ist keine Obduktion angeordnet worden. Der Sachverhalt sei klar, die Ermittlungen seien abgeschlossen, sagte Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt.

Es gebe keinen Zweifel am Selbstmord des seit dem 9. Oktober abgängigen Mannes, erklärte Franz Polzer, Chef des Landeskriminalamtes Niederösterreich. Der Pensionist hatte sich hinter einem Holzstoß versteckt und erschossen.

Die Kriminalisten gehen davon aus, dass er unmittelbar nachdem er seine Ehefrau erschlagen und in dem Einfamilienhaus in Sollenau (Bezirk Wiener Neustadt) Feuer gelegt hatte, Suizid beging.

NÖN.at berichtete: