Wöllersdorf-Steinabrückl

Erstellt am 09. Juli 2016, 11:51

Auto gegen Bäume katapultiert: Familie fast unverletzt . Mehr als nur einen Schutzengel hatte eine polnische Familie am Freitag auf der A2 Südautobahn.

Die Familie war gegen 17:30 Uhr mit ihrem Pkw auf dem dritten Fahrstreifen in Richtung Süden unterwegs, als das Fahrzeug kurz vor Wöllersdorf plötzlich zu weit an den linken Fahrbahnrand geriet und bei einer Brücke mit dem linken Vorderrad gegen einen Betonsockel fuhr.

Fahrzeug prallte gegen Bäume

Dabei war der Anprall so heftig, dass das Rad aus der Verankerung riss. In Folge verlor der Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet ins Schleudern, querte alle vier Fahrstreifen und fuhr auf die rechte Randleitschiene auf.

Dabei wurde das Fahrzeug ausgehoben, stürzte in den Straßengraben und prallte mit voller Wucht gegen einige Bäume des dortigen Windschutzgürtels. Ehe der schwer beschädigte Pkw seitlich liegend zwischen den Bäumen zu liegen kam.

Nachkommende Lenker verständigten Einsatzkräfte

Nachkommende Fahrzeuglenker beobachteten den Vorfall und verständigten umgehend die Einsatzkräfte. Als die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Leobersdorf an der Unfallstelle eintraf, waren Einsatzkräfte der Autobahnpolizei und der Rettung bereits vor Ort.

Die Rettungskräfte versorgten gerade die Familie, den Vater, die Mutter und ihre zwei Kinder, welche sich bereits außerhalb des verunfallten Fahrzeuges befanden.

Insassen blieben fast unverletzt

Obwohl der Pkw deformiert war, blieben die Fahrzeuginsassen, nach ersten Meldungen vor Ort, fast unverletzt. Sicherheitshalber wurde aber die ganze Familie zur weiteren Abklärung von den Rettungskräften in ein Spital abtransportiert. 

Bevor das Unfallwrack von der Feuerwehr Leobersdorf aus dem Straßengraben geborgen werden konnte, musste zuerst ein Baum mittels Motorkettensäge und dem Ladekran entfernt werden.

Kilometerlanger Stau

Für die Dauer der Bergearbeiten mussten neben dem Pannenstreifen noch zwei Fahrstreifen gesperrt werden. Innerhalb kürzester Zeit bildete sich im Freitagnachmittagsverkehr ein kilometerlanger Rückstau.

Mitarbeiter der ASFiNAG sicherten die Unfallstelle ab. Kurz vor 18:30 Uhr waren wieder alle Fahrstreifen befahrbar.