Erstellt am 31. Mai 2016, 06:25

von Mathias Schranz

Achtersee im Bade-Check. Liegewiese und Sandstrand-Areal stehen heuer erstmals zur Verfügung. Schatten, Gastronomie und Sportmöglichkeiten fehlen aber nach wie vor.

Ein Blick auf den Achtersee: Baggersee-Feeling pur, durch den niedrigen Wasserstand sind kleine Inseln entstanden.  |  NOEN, Schranz

Nach den Umbauarbeiten am See steht die zweite Badesaison an. Die NÖN nahm das Areal vor dem ersten Badetag unter die Lupe.

Wasser: Augenscheinlich sauber, die Wasserwerte werden vom Magistrat regelmäßig überprüft. Allerdings ist der Wasserstand sehr niedrig, sank seit Jänner 2015 um fünf Meter. Ob sich das im Sommer auf die Wasserqualität auswirkt, wird sich zeigen.

Liegebereich: Richtig bequem nur auf der inzwischen gut angewachsenen Liegewiese möglich, ansonsten viel Schotter und steile Böschungen.

Schatten: Den gab es im Vorjahr nicht, auch heuer werden die gepflanzten Bäume keinen Schatten bieten. Sonnenschirm mitnehmen ist also Pflicht.

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Verpflegung: Selbstversorgung ist angesagt, am Areal gibt es keine Gastronomie.

Sauberkeit: Mülleimer aufgestellt, Dixi-Toiletten folgen.

Spaßfaktor: Begrenzt, Spielplatz oder Sportmöglichkeiten fehlen gänzlich.

Hunde: Das Freilauf-Verbot wurde im Vorjahr beim NÖN-Check nicht eingehalten, vielleicht bringt die neue Hundefreilaufzone Entspannung.

Parkmöglichkeiten: Am Areal gibt es Fahrradständer, von der Brunner Straße aus kann auf die Parkplätze für Autos und Motorräder zugefahren werden. Die Parkplätze sind kostenlos.

Fazit: Für Familien mit Kindern weiterhin ungeeignet, auch für Jugendliche und Erwachsene eher kurze Abkühlung als Tagesausflug.