Erstellt am 03. Mai 2016, 09:23

von Bettina Kreuter und Kristina Veraszto

Attacke auf Hund mit Semmel voll Scherben. Unbekannter Täter verpackte Glasscherben in geviertelte Semmel mit Butter und Wurst. Hund musste in Tierklinik.

Die dreijährige Hündin »Aimi« mit ihrem Frauerl Petra Zirkler (r.), ihrer Lebensretterin Oma Anna Tyraj und Jessica Zirkler.  |  NOEN, Kreuter

Die dreijährige Hündin "Aimi" ist eine Schmuserin, sie genießt Streicheleinheiten und sie liebt Leckerlis.Das wäre ihr fast zum Verhängnis geworden. Denn im geschützten eingezäunten Privatgarten fand sie eine Wurstsemmel – gespickt mit Glasscherben.

„Normalerweise lasse ich sie alleine in den Garten. Aber an diesem Tag war meine Mutter mit“, berichtet Petra Zirkler. „Aimi“ ließ sich das erbeutete Stück nicht entreißen, Anna Tyraj verhinderte aber, dass sie mehr fraß.

x  |  NOEN, privat

Die Semmel war geviertelt und dick mit Butter bestrichen, darin waren die Scherben. Sofort fuhr ihr Frauerl mit ihr in die Tierklinik nach Wiener Neustadt. Hier wurde ihr ein Brechmittel verabreicht.

„Die Ärztin meinte, wenn wir es nicht bemerkt hätten, hätten ihr die Glasscherben den Darm zerschnitten“, so Petra Zirkler. Die gefährliche Semmel muss bewusst von jemandem in den Garten gegeben worden sein. Auch nicht geworfen, denn die Viertel waren noch zusammengelegt.

x  |  NOEN, privat

Sofort erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Ihre Tochter Jessica warnte über Facebook andere Hundebesitzer. Die Reaktionen auf ihren Eintrag haben sie überwältigt: „Es gab 2.000 Reaktionen. Viele haben den Post geteilt, andere haben sich erkundigt, wie es Aimi geht.“ Es geht ihr gut, nur einen Magenschoner braucht sie eine Woche nach dem Vorfall noch.

In Hornstein und Neufeld soll es laut der Hundebesitzerin zu ähnlichen Vorfällen gekommen sein.